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This page contains selected news from the lab, popular science articles, media releases as well as a list of the most recent additions, changes on our website and in the ReskiLab. Please also look at our publications and patents.

10 March 2020 ·  Dans les médias

La mousse, producteur d'ingrédients actifs du futur

L'équipe de télévision a filmé Ralf Reski à côté d'un bioréacteur à mousse de la société Greenovation qu'il a fondée. Photo: Greenovation

Xenius, le magazine scientifique d'Arte TV, montre comment les mousses, en tant que mini-usines, produisent des protéines humaines susceptibles de sauver des vies à l'avenir. Le film " La mousse, des superpouvoirs méconnus" montre les propriétés de cette plante exceptionnelle que le laboratoire Ralf Reski de l'Université de Fribourg utilise pour fabriquer de futurs médicaments. Un des avantages: les médicaments produits dans les plantes ne peuvent pas transmettre de virus ou d'autres maladies aux gens car ces organismes (en particulier les mousses) sont trop peu apparentés à nous. Un des exemples est la protéine alpha-galactosidase (aGAL). Les personnes atteintes d'une maladie appelée maladie de Fabry provoquée par une mutation du gène  aGAL souffrent considérablement et meurent prématurément. La thérapie consiste à fournir aux patients une forme non-mutée de aGAL pour réparer les dommages induits par la mutation. aGAL en tant que thérapie de remplacement, a été jusqu'à présent obtenue à partir de cultures de cellules animales. La société Greenovation, fondée par Reski, a réussi à implanter le gène humain de cette protéine dans la mousse Physcomitrella patens et à produire de la « mousse-aGAL » dans de grands réacteurs. Comme l'a montré une étude clinique chez six patients, la protéine humaine produite dans la mousse a eu un effet positif sur chacun d'eux. Si cela est confirmé dans d'autres études cliniques avec plus de patients, les mousses pourraient devenir les usines de protéines du futur. Le film peut toujours être téléchargé de la médiathèque Arte jusqu'au 31 mai 2020 et est également disponible en allemand sous le titre "Moos – so können wir seine Superkräfte nutzen".

Source: Xenius dans la médiathèque Arte [à partir de la minute 19:25]

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06 March 2020 ·  In the Media

Moose als Wirkstoff-Produzenten der Zukunft

Das Fernsehteam filmte Ralf Reski neben einem Moos-Bioreaktor der von ihm gegründeten Firma Greenovation. Foto: Greenovation

Xenius, das Wissenschaftsmagazin von arte TV zeigt, wie Moose als Mini-Fabriken menschliche Proteine herstellen, die in Zukunft vielleicht Menschenleben retten können. Dazu zeigt der Film "Moos: So können wir seine Superkräfte nutzen", welche Eigenschaften dieser Ausnahmepflanze Ralf Reskis Labor an der Uni Freiburg nutzt, um zukünftige Medikamente herzustellen. Einer der Vorteile: in Pflanzen hergestellte Medikamente können keine Viren oder andere Krankheiten auf Menschen übertragen, weil sie zu wenig mit uns verwandt sind. Eines der Beispiele ist das Protein alpha-Galaktosidase (aGAL). Menschen mit einer Morbus Fabry genannten Krankheit mangelt es daran, weshalb sie Schmerzen leiden und früher sterben. Sie erhalten daher als Ersatztherapie aGAL, das bislang aus tierischen Zellkulturen gewonnen wird. Der von Reski gegründeten Firma Greenovation gelang es, das menschliche Gen für dieses Protein in das Moos Physcomitrella patens einzupflanzen und Moos-aGAL in großen Reaktoren zu produzieren. Wie eine klinische Studie an sechs Patienten zeigte, entfaltete das in Moos hergestellte menschliche Protein bei allen eine positive Wirkung. Wenn sich dies in weiteren klinischen Studien mit mehr Patienten bestätigt, könnten Moose die Proteinfabriken der Zukunft werden. Der Film kann noch bis 31. Mai 2020 aus der arte-Mediathek abgerufen werden und liegt auch in französischer Sprache unter dem Titel „La mousse, des superpouvoirs méconnus“ vor.

Quelle: Xenius in der arte-Mediathek [ab Minute 19:25]

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12 February 2020 ·  In den Medien

Moos, wenn‘s komplex wird

Über Moose als grüne Expressionssysteme zur biotechnologischen Herstellung von Proteinen berichtet der Journalist Dr. Henrik Müller im Methoden-Special des aktuellen Laborjournals. Pflanzliche Expressionssysteme kommen dort zum Einsatz, wo die bislang noch dominierenden mikrobiellen und tierischen Systeme an ihre Grenzen stoßen. Dies gilt zum Beispiel für die Herstellung von Proteinen, die entweder komplex gefaltet sind oder nach ihrer Translation modifiziert werden - wie etwa humane Glykoproteine, die als Biopharmazeutika entwickelt werden. Die Homogenität und die Chargen-Reproduzierbarkeit der von der Firma Greenovation im Moos Physcomitrella patens produzierten alpha-Galaktosidase belege dies, sagt Ralf Reski, weil das Enzym für die Therapie bei Morbus Fabry die klinische Phase 1 erfolgreich bestanden habe. Reski und sein Team optimieren gerade die Produktion des sehr komplexen Glykoproteins Faktor H, der im menschlichen Immunsystem eine wichtige Rolle spielt. Faktor H kann bisher in tierischen Zellen wie CHO-Zellen nicht hergestellt werden; jedoch in Moos. Ein biotechnologisch hergestellter Faktor H aus Moos könnte in Zukunft Bluttransfusionen und Nierentransplantationen bei sogenannten aHUS-Patienten vermeiden helfen. Weitere Vorteile der Moose als Proteinproduzenten sind günstige Nährmedien ohne Hormone und Antibiotika, die nachhaltige Bioproduktion, bei der CO2 aus der Luft fixiert wird, und die strikt vegane Herstellungsweise. Zudem sei die Aufreinigung in Moosen leichter, weil sich die Kulturführung an das Wunschprotein anpassen lässt, wie Reski in der Print-Ausgabe ab Seite 63 erklärt. Der journalistische Artikel im Laborjournal stellt die Erzeugung komplexer Proteine in Moosen und Algen den zellfreien, mikrobiellen und tierischen Expressionssystemen gegenüber. Das Magazin für die Life-Science-Branche resümiert: "Vielleicht ist die Zukunft alternativer Expressionssysteme also tatsächlich grün."

Quelle: Laborjournal (pdf)

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30 January 2020 ·  In den Medien

ReskiLab präsentiert Moose für Medikamente am 3. März im Fernsehen

Moose und ihre erstaunlichen Fähigkeiten rückt das Wissensmagazin Xenius im TV-Kanal arte im März ins Scheinwerferlicht. Prof. Ralf Reski erklärt, wie er und sein Team Moospflanzen menschliche Gene einsetzten, damit sie menschliche Proteine produzieren. Diese können in Zukunft als Medikamente möglicherweise die Leben von Menschen mit seltenen Erkrankungen retten. Die am 3. März von 16:55 - 17:20 Uhr ausgestrahlte Sendung berichtet außerdem von Moos als Überlebenskünstler sowie Messinstrument und wie Menschen die Ausnahmepflanze sonst noch nutzen. Wiederholt wird die Sendung am Tag darauf um 6:15 Uhr.

Quelle: Programmvorschau der ARD

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10 January 2020 ·  In the Media

Recommended Reviews in Plant Biotechnology and Molecular Pharming

Some of the reviews in the February 2020 issue of the journal Current Opinion in Biotechnology focus on the production of high-value medicinal products in plants via molecular pharming, like monoclonal antibodies to treat Ebola, as well as on other products produced in plants for therapies, vaccines or cancer biologics. Moreover, Mary Williams recommends her readers to study this special Plant Biotechology issue in the knowledge hub Plantae since it not only covers reviews that introduce strategies to increase efficiency or versatility of plants as pharmaceutical producers but also provide insight into the value / optimization of specific plants like green algae or mosses. The issue rounds off by informing about progress and policies concerning gene-edited plants. Ralf Reski edited this special Plant Biotechnology issue of the journal Current Opinion in Biotechnology together with his colleagues Gary Foster and Ed Rybicki.

Source: Plantae

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