The Latest

This page contains selected news from the lab, popular science articles, media releases as well as a list of the most recent additions, changes on our website and in the ReskiLab. Please also look at our publications and patents.

14 November 2019 · In den Medien

Arbeit für die Torf-Alternative

Die Gemüsezucht kann nicht auf Torf verzichten, sein Abbau schadet jedoch dem Klima. Die Wirtschaft, Beilage in der oldenburgischen Nordwest Zeitung, stellt den Unternehmer, Umweltwissenschaftler und Substratgutproduzenten Jan Köbbing aus dem emsländischen Geeste vor, der sich für Torfmoose interessiert. „Qualitativ sind Torfmoose die beste Torfalternative, die es gibt“, sagt Köbbing, aber wirtschaftlich sei der Anbau derzeit noch nicht. Der Artikel "Unser Torf soll schöner werden" des Journalisten Martin Thaler zitiert daher den Freiburger Moosforscher Prof. Dr. Ralf Reski, dessen Team im BMEL-geförderten MOOSzucht-Projekt dazu beitragen will, bessere Moossorten zu züchten und Moos-Substrate herzustellen, um sie nicht der Natur zu entreißen. „Wir können im Bioreaktor das Wachstum verschiedener Sphagnum-Arten um das fünfzig- bis hundertfache beschleunigen“, sagt der Professor. Außerdem möchte er mit seinem Team mittels Präzisionszüchtung, auch SmartBreeding genannt, eine neue, schneller wachsende Sorte züchten, die sich auch im Freiland bewährt. Dazu fahnden sie nach genetischen Markern, die anzeigen, welche der verschiedenen Moossorten am schnellsten wachsen werden und setzen dabei auf die eingekreuzten Gene.

Quelle: "Die Wirtschaft" der Nordwest-Zeitung in Oldenburg

Download
17 September 2019

20th anniversary: How the BryoTechnology company Greenovation started

The moss bioreactor in the ReskiLab. Photo; Eva Decker, Uni Freiburg, CC BY-SA 1.0

Despite the discouraging words of Ralf Reski's former supervisor at Hamburg University, who stated that "mosses have nothing to do with biotechnology!", doctoral student Reski crafted a project draft on "The Moss Bioreactor". His supervisor was impressed with the idea and they wrote a project proposal that eventually got granted. In its second funding period, they managed to express the first human protein in moss, the human growth factor VEGF. After Reski met cell biologist Gunther Neuhaus in Freiburg, both developed business plans first separately, but then decided to merge their ideas. On 1st September 1999 both founded Greenovation and "The Moss Bioreactor" became a commercial development project. On the occasion of its twentieth anniversary, the company spoke with Prof. Dr. Ralf Reski as Greenovation reports in its latest newsletter.

Source: Newsletter2Go

Follow link
11 September 2019 · In den Medien

Wunderwelt der Moose und Moos-Forschung für Torf und Medikamente

Doktorand Volker Lüth zeigte der Redakteurin Ulrike Nehrbaß und dem Film-Team nicht nur Moose im Mikroskop sondern auch in der Stadt und im Botanischen Garten der Uni Freiburg. Foto: Ralf Reski

In der SWR-Sendereihe natürlich! führt Doktorand Volker Lüth die Redakteurin in die faszinierende Welt der Moose ein, die einst als erste Pflanzen das Land besiedelten und die Grundlagen für andere Pflanzen schufen. Die mehr als 16.000 Moosarten siedeln fast überall, weil sie ihre Nährstoffe aus der Luft holen und nicht auf Erde angewiesen sind. Das ReskiLab züchtet u.a. Torfmoose, die 50-mal schneller wachsen als die Moose in der Natur und daher helfen können, verschwundene Moore zu renaturieren. Die Moose im Freiburger Labor können auch Leben retten, wie Prof. Ralf Reski ausführt: Sie produzieren menschliche Proteine, beispielsweise gegen das Fabry-Syndrom. Bei dieser seltenen Stoffwechselkrankheit können die Betroffenen an alpha-Galaktosidase A-Mangel sterben, wenn sie unbehandelt bleiben. In Phase eins einer klinischen Studie ist die im Moos produzierte alpha-Galaktosidase A bereist am Menschen getestet. Der 7-Minuten-Film nennt auch das schwer herzustellende Protein Faktor H, das hier ebenfalls von Moosen produziert werden kann. Der Moos-produzierte Faktor könnte eines Tages Millionen Menschen vor altersbedingter Blindheit bewahren.

Quelle: SWR Mediathek

Follow link
04 September 2019 · In den Medien

Twitternd im Dialog über Grüne Gentechnik

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben eine Erklärungspflicht gegenüber Politik und Gesellschaft, konstatiert Ralf Reski beim Portal Wissenschaftskommunikation. Daher sollen Forschende ihre Ergebnisse gerade auch zum Thema Grüne Gentechnik mitteilen, zumal viele Politikerinnen und Politiker die Tragweite wissenschaftlicher Erkenntnisse dazu nicht kennen und weil ihre Handlungen vielfach auf veralteten Theorien basieren. Aus Reskis Sicht fehlt es hier an Informationen und da kann und möchte er Abhilfe schaffen unter anderem auf Twitter unter @ReskiLab. Nach Reskis jüngstem Dialog mit jungen Politikerinnen und Politikern erhielt er viel positives Feedback zum Thema Grüne Gentechnik (siehe hier). Dinge allgemeinverständlich, präzise und knapp darzustellen müsse man aber lernen und üben. Das schärft dann auch die Schreibe für eigene wissenschaftliche Publikationen. Diese werden nämlich besser, wenn man aus seiner eigenen Forschungswelt einen Schritt zurücktritt und stärker darüber reflektiert, was für den Gegenüber wichtig und verständlich sei. Reski hält Wissenschaftskommunikation daher nicht für Zeitverschwendung, auch wenn Zeit natürlich der limitierende Faktor ist.

Quelle: Wissenschaftskommunikation

Follow link
31 July 2019 · Basic research · Talk

Novelties for the Conquest of Land

Ralf Reski is invited to present the SIBV Lecture at the 6th International Plant Science Conference (IPSC) in Padua, Italy on September 4th, 2019 at 11.30 h. In this keynote lecture, he is introducing his research results about "Developmental novelties that facilitated the conquest of land by plants 500 Million Years Ago" especially in the model moss Physcomitrella patens. The Società Italiana di Biologia Vegetale (SIBV) is organising the plant science conference together with Società Botanica Italiana from 4th to 7th September.

Source: SIBV

Follow link
24 July 2019 · In den Medien

CRISPR-Cas - die punktgenaue, schnelle Genmutation

Die Anwendung der Genschere CRISPR/Cas in Pflanzen und in der Medizin stellt das Studierenden-Magazin uniCROSS der Uni Freiburg gegenüber. Dazu befragte es den Pflanzenbiotechnologen Prof. Dr. Ralf Reski sowie Prof. Dr. Toni Cathomen, Direktor für Transfusionsmedizin und Gentherapie des Universitätsklinikums Freiburg. Wie Reski erläutert, arbeitet die Genschere wie ein präzises Werkzeug, kann DNA schneiden und wieder zusammenkleben. Reski plädiert dafür, das Gentechnik-Gesetz zu modernisieren. Denn derzeit finde man die absurde Situation, dass in einem Hektar Weizenfeld unter natürlichen Bedingungen in den Körnern jedes Gen mindestens einmal mutiert sei. Wenn man aber eine einzige dieser Veränderungen gezielt mit CRISPR/Cas erzeugen wolle, müsste das nach dem Gentechnikgesetz streng reguliert werden. Er hält den Einsatz dieser modernen Züchtungsform für eine nachhaltige Landwirtschaft für sinnvoll, denn CRISPR/Cas in Pflanzen einzusetzen sei eine sichere Methode. Zwar gebe es auch sogenannte Off-target-Mutationen, bei der nicht nur das gewollte Gen verändert wird, aber diese unerwünschten Mutationen können im nachfolgenden Züchtungsprozess eliminiert werden. Es sollte daher das Ergebnis zählen, nicht das Verfahren. Auch der von Hannah Sill interviewte Mediziner Cathomen hält das Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) zur Gentechnik vom letzten Jahr "für eine Katastrophe".

Quelle: uniCROSS

Follow link
22 July 2019 · In den Medien

Ralf Reski diskutierte mit den Freiburger Grünen über Gentechnik

Professor Ralf Reski hat bei der jüngsten Mitgliederversammlung des Kreisverbands Freiburg von Bündnis90/Die Grünen ein Impulsreferat zum Thema „Gentechnik – Risiko oder Chance?“ gehalten und das Für und Wider dieser Technologie ausgiebig mit den 70 bis 80 Anwesenden diskutiert. Die Grünen beraten derzeit auf Bundesebene ihr Grundsatzprogramm, das im Herbst 2020 auf einem Bundesparteitag beschlossen werden soll. In dessen Zentrum stehen u.a. Ökologie, Bioethik und Vielfalt. „Reguliert das Produkt, nicht den Prozess!“ empfahl Reski den Freiburger Grünen.

Quelle: RegioTrends

Follow link
17 July 2019 · In den Medien

MoosZucht: Arbeit an Torf-Alternative

Wie das ReskiLab mit smart breeding unsere Kooperationspartner in Norddeutschland unterstützt, berichtet Autorin Anne Ziebarth im Artikel "Greifswalder Forscher suchen das Super-Moos" in der Ostsee-Zeitung. In unserem vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) geförderten Mooszucht-Projekt wollen wir Moosarten daraufhin optimieren, dass sie eines Tages als eine Art ,Saatgut’ für die Produktion von alternativem Torf genutzt werden können. Dazu testen wir Plasmatransfer, Genomverdopplung und Protoplastenfusion zwischen mehreren Moosarten, um das spätere Wachstum der Moose zu verbessern. Denn noch wachsen sie zu langsam, um für die Landwirtschaft schon attraktiv zu sein.

Quelle: Ostsee-Zeitung

Follow link
10 July 2019 · Event

Discussion about genetic engineering

Prof. Dr. Ralf Reski will be discussing the pros and cons of genetic engineering ("Gentechnik") with the member assembly of the Green Party at Gasthaus Schützen (Schützenallee 12), Freiburg, on July 16th, 2019.

Source: Green Party Freiburg

Follow link
10 July 2019 · Veranstaltung

Fach-Gespräch über Gentechnik bei Grünen

Am 16. Juli 2019 informiert Professor Ralf Reski über das Thema Gentechnik und beantwortet die Fragen der Anwesenden bei der Mitgliederversammlung von Bündnis 90/Die Grünen, Kreisverband Freiburg, ab 19:00 Uhr im Gasthaus Schützen (Schützenallee 12), Freiburg im Breisgau, Deutschland.

Quelle: Bündnis 90/Die Grünen Freiburg

Follow link
03 July 2019

Award: Most Outstanding Paper 2018

Our publication "The Physcomitrella patens chromosome-scale assembly reveals moss genome structure and evolution" receives the first prize in the original research article category as most outstanding paper 2018 voted by The Editorial Board of The Plant Journal. In this study, an interdisciplinary team of scientists had completed the analysis of the moss genome of Physcomitrella patens, which now is a flagship model species in the plant sciences. The study now also facilitates research in the evolution, adaptions and molecular "solutions" early land plants had undergone while leaving aquatic ecosystems and conquering land. The international author consortium finalized the Physcomitrella patens genome 24 years after the first genome analysis of a moss, already Physcomitrella patens, was published by Ralf Reski et al. in 1994.

Source: The Plant Journal (pdf)

Download
11 June 2019 · In den Medien

Torf aus dem Labor

Der Kameramann zoomt ganz nah ran an die Moose, die in unserem Bioreaktor optimal wachsen können. Foto: Ralf Reski

Über die Fortschritte in unserem MOOSzucht-Projekt hat der Bayerische Rundfunk (BR) einen kleinen Film gesendet. In unserem Projekt testen wir unter anderem 17 verschiedene Sphagnum-Moose auf ihr Potential, als „Saatgut“ für neuen Torf zu dienen (ab Minute 3:10). Torf ist ein prima Pflanzsubstrat, aber seine Gewinnung ist weder nachhaltig noch klimaschonend. Torf-Alternativen wie Kompost, Rindenmulch oder Kokosfasern werden aufgrund schwankender Qualität jedoch kaum verwendet. In unserem Labor kultivieren wir daher Torfmoose steril, artenrein und hoch effizient in Bioreaktoren zur späteren Auspflanzung für nachhaltige nasse Landwirtschaft, der sogenannten Paludikultur. Erste Versuche unserer Projektpartner, in diesen Substraten Heidekraut, Zierpflanzen und Gemüse zu kultivieren, wurden erfolgreich abgeschlossen. Nun analysieren wir in dem vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) geförderten Projekt die robusten und am schnellsten wachsenden Torfmoose auch genetisch für die Hybrid-Zucht.

Quelle: BR Mediathek

Follow link
17 April 2019 · Grundlagenforschung

Neues Bioinformatik-Zentrum BioDATEN

Das ReskiLab ist Mitglied des neu genehmigten Forschungsdatenzentrums BioDATEN, das primäre Forschungsdaten besser nutzbar machen wird. Denn die alleinige Sicherung von Primärdaten reicht heutzutage nicht mehr aus, um die Wissenschaft voranzubringen. ReskiLab wird hier seine Expertise in der vergleichenden Genomik und Systembiologie der Moose einbringen. Im Projekt BioDATEN (Bioinformatics DATa Environment) sind Arbeitsgruppen der Universitäten Tübingen, Freiburg, Heidelberg, des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und des European Molecular Biology Laboratory (EMBL) zusammengeschlossen. Diese sollen an den Bioinformatik-Standorten Baden-Württembergs ein multiinstitutionelles Datenzentrum für die lebenswissenschaftliche Forschung aufbauen. Das Zentrum wird bioinformatische Workflows über den gesamten Lebenszyklus der Daten unterstützen. Das erleichtert den Nutzerinnen und Nutzern den Zugang zu verschiedenen voneinander unabhängigen Infrastrukturen auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene, u.a. die baden-württembergische Hochleistungsrechnen-Infrastruktur (HPC), das deutsche Netzwerk für Bioinformatik-Infrastruktur de.NBI (www.denbi.de), das europäische Bioinformatik-Netzwerk ELIXIR (www.elixir-europe.org) und das internationale Bioinformatik-Netzwerk Galaxy (www.galaxyproject.org). Das Zentrum erhält dazu 2,5 Millionen Euro von der Landesregierung Baden-Württembergs.

Quelle: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Follow link
11 April 2019 · In the Media

Regeneration of moss cells depends on their position

ScienceDaily reported about our development of a new single-cell RNA sequencing technology, single cell-digital gene expression that is able to measure the transcriptome while preserving the positional information of the cell in the tissue. Together with our colleagues from Japan we validated this technology in the moss Physcomitrella patens by measuring how the location of a cell in a leaf influences its properties for cellular reprogramming. First author Minoru Kubo has invented the described method of microcapillary manipulation in the ReskiLab before he went back to Japan. We published these results open access in the journal Nucleic Acids Research (DOI: https://doi.org/10.1093/nar/gkz181).

Source: ScienceDaily

Follow link
22 January 2019 · In the Media

Peat moss devices monitor polystyrene plastic pollution

A recent article that appeared in Botany One highlights that our Italian colleagues in the EU FP7-funded MOSSclone project have shown that the invented device containing peat moss Sphagnum palustre is also capable to monitor plastic pollution - besides air pollution for which we invented this tool in the first place. In the Italian study, polystyrene nanoparticles entrapped in the devices increased with increasing exposure time, which means that this is a suitable measuring method. The used devitalized S. palustre material was even better at retaining nanoparticles than living material. Moreover, the production of this measuring material is sustainable, since we produced the mosses from clones in bioreactors.

Source: Botany One

Follow link