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... to the lab of Professor Dr. Ralf Reski, Chair of Plant Biotechnology at the University of Freiburg, Germany. Read more > About Us.

News
01 February 2021 · In den Medien

Der Moosmodellierer

Drei Portraits stellen die Forschung des Biotechnologen Ralf Reski vor in der Reihe "Biopioniere - kluge Köpfe und ihre Innovationen". Foto mit freundlicher Genehmigung der Biocom AG.

Vor vielen Jahren begann Ralf Reski Moose genetisch so zu programmieren, dass sie menschliche Eiweiße herstellen. Um die seinerzeit noch "spinnerte Idee" umzusetzen, war zunächst viel Grundlagenforschung nötig: Reski musste herausfinden, wie genetische Veränderungen in Moosen möglich werden. Das zuerst genutzte Moos, das kleine Blasenmützenmoos Physcomitrella, avancierte inzwischen weltweit zur Modell-Pflanze. Außerdem entwickelte der Leiter des Lehrstuhls für Pflanzenbiotechnologie an der Universität Freiburg Bioreaktoren, in denen die Protonema genannten Vorkeime der Moose gut gedeihen. Parallel wurde Reski 1999 Unternehmensgründer der Firma Greenovation, die heute Eleva heißt. Deren erster in Moosen produzierte Wirkstoff ist die α-Galaktosidase, die Menschen mit Morbus Fabry helfen kann. Ein weiterer Kandidat ist der humane Komplementfaktor H, der zukünftig bei der Immunantwort helfen könnte, z.B. bei COVID-19. In Moosen hergestellte Wirkstoffe sind - was Reinheit und Qualität angeht - aus Reskis Sicht oft besser als in tierischen Zellen produzierte, also echte „Biobetters“. Das Video bei YouTube, der Podcast beim BMBF-geförderten Portal Bioökonomie.de und das zusammenfassende Bild-Text-Portrait bei Bioökonomie veranschaulichen außerdem weitere Forschungsfelder: Etwa das vom BMEL-geförderte Projekt MOOSZucht, nachdem es Reskis Team gelang, Shagnum-Arten in Bioreaktoren zu vermehren, um eines Tages Torfersatz für Gemüseanbau und Gärtner zu produzieren. Oliver Päßler und Robert Quante von der Biocom AG haben die Portraits erstellt und dafür die Bezeichnung „Der Moosmodellierer“ erfunden. Die Portraits erschienen in der Reihe „Die Biopioniere“, die Vorreiter eines biobasierten und nachhaltigen Wirtschaftens vorstellt.

Zum 7-Minuten YouTube Video

Zum 30-Minuten Podcast bei Bioökonomie.de

Zum zusammenfassenden Text-Bild-Portrait bei Bioökonomie.de

Quelle: Bioökonomie.de

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25 January 2021 · Basic research · Media Release

Anti-freeze for cell membranes

Mosses and flowering plants have evolved the same regulation of sphingolipid modification in a different way. Scientists now show the convergent evolutionary origins. Graphics: Jan de Vries

A defence mechanism hitherto only known from flowering plants now has been described in a moss by scientists for the first time. This similar mechanism hinges to different genetic regulations in the moss Physcomitrella and the flowering plant Arabidopsis - two plants separated by 500 million years of evolution. The team around Professor Ralf Reski at the Cluster of Excellence Centre for Integrative Biological Signalling Studies (CIBSS) at the University of Freiburg, Germany, and Professor Ivo Feussner at the Center for Molecular Biosciences (GZMB) at the University of Göttingen, Germany, show that this mechanism is regulated by different genes. In Nature Plants they show, that the genes involved adjust the saturation of sphingolipids, that not only influence the fluidity of the cell membranes, necessary to function also at lower temperatures, but also protect them from pathogens like oomycetes. The results are "an impressive example of convergence in plant evolution at the molecular level", Feussner summarises the findings. And Reski adds: “that the newly discovered regulator also functions in flowering plants opens up completely new possibilities in synthetic biology.”

Source: University of Freiburg press release

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25 January 2021 · Grundlagenforschung · Medienmitteilung

Kälteschutz für Zellmembranen

Moose und Blütenpflanzen haben unabhängig voneinander die Regulation von Sphingolipiden entwickelt, die sie vor Kälte und Krankheitserregern schützen. Forschende belegen nun einen konvergenten evolutionären Ursprung. Grafik: Jan de Vries

Ein bislang nur in Blütenpflanzen bekannter Schutzmechanismus hat ein Forschungsteam erstmals in einem Moos nachgewiesen. Dieser beruht auf verschiedenen genetischen Grundlagen in dem Moos Physcomitrella und in der Blütenpflanze Arabidopsis, also in zwei Pflanzen, deren Entwicklung 500 Millionen Jahre Evolution trennt. Wie das Team um die Pflanzenbiologen Prof. Dr. Ralf Reski am Exzellenzcluster Zentrum für Integrative Biologische Signalstudien (CIBSS) der Universität Freiburg und Prof. Dr. Ivo Feussner am Zentrum für Molekulare Biowissenschaften (GZMB) der Universität Göttingen zeigen, liegen dem gleichartigen Mechanismus jedoch unterschiedliche Gene zugrunde. Im Fachjournal Nature Plants zeigen sie, wie verschiedene Gene der so unterschiedlichen Pflanzen den Sättigungsgrad in Sphingolipiden justieren, die nicht nur die äußere Membran der Zellen auch bei Kälte ausreichend geschmeidig halten, sondern die Pflanzen auch vor Krankheitserregern wie etwa Oomyceten schützen. Die Ergebnisse sind "ein beeindruckendes Beispiel von Konvergenz in der Pflanzenevolution auf molekularer Ebene“, resümiert Feussner. Und Reski ergänzt: "Dass der neu entdeckte Moos-Regulator auch in der Blütenpflanze funktioniert, eröffnet ganz neue Möglichkeiten der synthetischen Biologie.“

Quelle: Pressemitteilung der Universität Freiburg

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22 January 2021 · In den Medien

Neue Arzneien aus Pflanzen: Zukunft des Molecular Farming in Deutschland

Ralf Reski war einer der vier Teilnehmenden im virtuellen Expertengespräch. Wissenschaftsjournalistin Tamara Worzewski fasst die wichtigsten Statements zusammen. Mit freundlicher Genehmigung von Worzewski von Die Blattmacher

Über den Stand der Forschung, die Vorteile, Erfolge und Herausforderungen der biotechnologischen Herstellung wirksamer Medikamente berichtet ein neues 11-Minuten-Video. Es fasst zusammen, was die geladenen Experten in einem zweistündigen Live-Event während der Berliner Science Week diskutierten. Schon heute werden viele Medikamente in Zelllinien hergestellt, die sich nicht mit anderen industriellen Verfahren herstellen lassen. In Tabak-Pflanzen etwa ZMapp, das gegen Ebola-Viren eingesetzt wird, sowie der Grippeimpfstoff Influenza VLPs, in Gerstenpflanzen der kosmetische Wachstumsfaktor huEGF und in Karottenzellen das Enzym Glucocerebrosidase. Aber woran liegt es, dass nicht schon wesentlich mehr Medikamente in Pflanzen hergestellt werden? Zumal Pflanzen komplexere Moleküle bauen können als Mikroben, sich einfacher kultivieren lassen als Tierzellen und zudem frei von tierischen Krankheitserregern sind, was deren Bio-Sicherheit erhöht. Als einer der vier geladenen Experten führt der Biotechnologe Ralf Reski dies auf die andere Kultur universitärer Unternehmensausgründungen in Deutschland gegenüber etwa den USA zurück. Die von ihm 1999 gegründete Firma Greenovation, jetzt Eleva, bekam 2015 die Zulassung für in Moos produzierte alpha-Galaktosidase, ein Enzym für die Ersatztherapie bei Menschen mit der Stoffwechselkrankheit Morbus Fabry. Wie sie herausfanden, half das in Moosen hergestellte Enzym sogar besser, als in tierischen Zellen hergestellte alpha-Galaktosidase. Für die Zukunft setzt Reski weiterhin auf Wirkstoffe, die sich in Pflanzen besser herstellen lassen als in Mikroben oder tierischen Zelllinien, wie er bereits 2015 anregte.

Quelle: Erklär-Video der Journalistin Tamara Worzewski

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19 November 2020 · In den Medien

Größte Torfmoossammlung der Welt in Freiburg etabliert

Bioreaktor mit Torfmoosen. Foto: Melanie Heck

Forschende um den Pflanzenbiotechnologen Prof. Dr. Ralf Reski von der Universität Freiburg haben herausgefunden, wie sie Torfmoose schnell und nachhaltig vermehren können. Denn Moore als deren Lebensraum schwinden zusehends. „Fast alle Gemüse- und Zierpflanzen, die wir kaufen, wachsen in Torferde heran“, erklärt Reski im Freiburger Stadtmagazin chilli. Um den Bedarf an Torf mit nachwachsendem Rohstoff zu ersetzen, sei jedes Jahr Torfmoos von 40.000 Hektar Fläche erforderlich, veranschaulicht Doktorandin Melanie Heck. Nun haben es die Freiburger geschafft, 19 Torfmoosarten der Gattung Sphagnum als Laborstämme zu etablieren – und damit die weltweit größte Sammlung solcher Stämme zu erstellen. Die Stämme stehen nun für die Forschung, biotechnologische Anwendungen sowie für Paludikultur bereit und werden über das in Freiburg beheimatete International Moss Stock Center (IMSC) verteilt. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat die Arbeiten im Projekt MOOSzucht gefördert.

Quelle: Freiburger Stadtmagazin

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16 October 2020 · In den Medien

Aus dem Labor: Torfmoose als Kohlenstoffspeicher

Ein Laborstamm des Torfmooses Sphagnum centrale wächst auf festem Medium. Foto: Melanie Heck

Warum wir die weltweit größte Laborsammlung an Torfmoosen der Gattung Sphagnum angelegt haben und wozu wir sie nutzen, darüber berichtet der Journalist Hinrich Neumann in der Fachzeitschrift top agrar. Die Torfmoose der Moore speichern doppelt so viel Kohlenstoff wie alle Wälder der Erde zusammen. Bedroht werden diese klimaschützenden Kohlenstoffspeicher jedoch vom Klimawandel sowie vom Torfabbau für den Gemüse- und Zierpflanzen-Anbau. Daher sucht das Team um den Biotechnologen Prof. Dr. Ralf Reski im gemeinsamen, BMEL-geförderten MOOSzucht-Projekt mit der Universität Greifswald den dringend benötigten Torf durch erneuerbare Biomasse zu ersetzen. Die Laborstämme geben die Forschenden über das International Moss Stock Center (IMSC) an Forschungseinrichtungen und Unternehmen der biologischen Grundlagenforschung, der Biotechnologie und der nachhaltigen Torfwirtschaft weiter.

Quelle: top agrar

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06 October 2020 · Applied research · Basic research · Media Release

Carbon Storage from the Lab

A lab strain of the peat moss Sphagnum centrale growing on solid medium. Photo: Melanie Heck

Our team established the world’s largest collection of Sphagnum moss species for peat industry and science. Since peat harvesting and climate change are threatening peatlands, their huge diversity of peat moss species are more and more unable to store the about 30% of the earth’s soil carbon that they currently bind. In doing so, they roughly store twice as much carbon as all the world’s forests combined. Since there is not enough founder material available for sustainably cultivating peat mosses on a large scale, Melanie Heck from the team around plant biotechnologist Professor Ralf Reski from Freiburg University, Germany, established axenic in‐vitro cultures from sporophytes of 19 Sphagnum species. This work is part of our BMEL-funded MOOSzucht project in a collaboration with researchers from the University of Greifswald. These cultivated species cover five of the six European Sphagnum subgenera. This high‐quality founder material for diverse large‐scale applications is available via the International Moss Stock Center (IMSC). The work was published recently in New Phytologist.

Source: Freiburg University

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01 October 2020 · In the Media

Peat moss cultivation could contribute to climate protection

Peat moss (Sphagnum) in a bioreactor. Photo: Melanie Heck

In the laboratory of Prof. Dr. Ralf Reski peat mosses grow. In the future, these will be used for the cultivation of seedlings in vegetable and ornamental plant production. What currently works in the bioreactor is intended to form the basis for the production of large quantities to replace the peat used so far in commercial cultivation. In this way, peatlands, from which peat has so far come, can be saved as important CO2 reservoirs.

Source: Online Magazine, Freiburg University

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14 September 2020 · In the Media

Meilenstein für den Torfanbau mit Moosen

TV-Team im Labor an der Universität Freiburg. Foto: ReskiLab

An der Uni Freiburg ist es dem Forschungsteam um Prof. Dr. Ralf Reski gelungen, Torfmoose (verschiedene Sphagnum-Arten) im Bioreaktor zu züchten, die in Zukunft als alternatives Substrat für die Anzucht von Setzlingen im Gemüse- und Zierpflanzenbau dienen können. Im Bioreaktor wachsen diese Moose etwa 50- bis 100-mal schneller als in der Natur, der sie nicht entnommen werden dürfen, weil einige Arten auf der Roten Liste steht. Was derzeit im Labormaßstab funktioniert, soll Basis für die Produktion großer Mengen sein, um den bislang verwendeten Torf im kommerziellen Anbau zu ersetzen. Damit können Moore, aus denen der Torf bislang stammt, als wichtige CO2-Speicher gerettet werden. Das leistet auch einen Beitrag gegen den Klimawandel. Um herauszufinden, wie die Moose schneller in den abgetorften Mooren anwachsen und um auszurechnen, wie teuer der gesamte Prozess tatsächlich ist, damit er sich wirklich lohnt für große Torfwerke, hat das Landwirtschaftsministerium BMEL gerade eine weitere Förderung des Verbundprojektes MOOSzucht bewilligt. Im Video des SWR erklärt Biotechnologe Reski die nachhaltigen Ziele des Projektes.

Quelle: SWR

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07 September 2020 · In the Media

Wie Moose Schadstoffe aus der Luft filtern

Im Wissenschaftsmagazin Quarks rückt Autorin Clara Milnikel Moose ins Rampenlicht. Sie erklärt nicht nur, was Moose so besonders macht, wie sich ihre Blätter von anderen Pflanzen unterscheiden und wie sie Nähstoffe aufnehmen, sondern berichtet auch von Versuchen, Moose als Schadstoff-Filter und als Mess-Instrument einzusetzen. Leider haben sich Wände aus Moos, die in Stuttgart Feinstaub auf natürliche Weise an vielbefahrenen Straßen binden und damit reduzieren sollten, im Praxistest noch nicht bewährt. Denn Moose sind „keine Wunderwaffen gegen unsere Luftverschmutzung“, sagt der Moosforscher Professor Ralf Reski. Die Idee, mit Moosen ganze Städte zu reinigen, sei seiner Meinung nach zu optimistisch. Dennoch kann man sich die Eigenschaften der Moose heute schon zu Nutze machen: Etwa als Indikator für Luftqualität, beim sogenannten Moos-Monitoring. Im Projekt MOSSclone, in dem das Reski-Lab standardisierte Moose als Ausgangsstoffe entwickeln half, messen derzeit Moos-gefüllte Beutel die herrschenden Schadstoffkonzentrationen in Städten. Diese Moos-Beutel können vielleicht bald die bislang eingesetzten Techniken zur Schadstoff-Messung ersetzen, da erste Studien ergaben, dass sie die Luftqualität in Städten genauso gut bestimmen können, wie die bisherigen, teuren Messmethoden.

Quelle: Quarks

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01 September 2020 · In the Media

Forschungsdaten für das Potenzial der Pflanzenforschung in Europa

Über das neue DataPLANT-Konsortium sowie die weiteren 30 neuen Konsortien aus Hochschulen, Forschungsinstituten und Rechenzentren der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) berichtet die Tageszeitung (kurz taz). Durch die NFDI sollen aus bereits erhobenen Forschungsrohdaten neue Fragestellungen und Erkenntnisse mit fortgeschrittenen Computertechnologien gewonnen werden. Zunächst werden die Konsortien disziplinübergreifende Standards für Metadaten entwickeln sowie Prozesse zum standardisierten Umgang mit Forschungsdaten etablieren, um sie später weiter auszuwerten. Im Konsortium DataPLANT unter der Leitung der Universität Freiburg werden neben der Sammlung großer Datenmengen aus der modernen Pflanzenforschung auch Methoden entwickelt, wie sich die digitale Flora für unterschiedliche Nutzungsbereiche mittels Künstlicher Intelligenz (KI) auswerten lassen – ob zur Ertragssteigerung von Getreide oder zur Klimaresistenz. „Im Fehlen einer nationalen Infrastruktur sehen wir bislang ein wesentliches Hindernis auf dem Weg, das volle Potenzial der Pflanzenforschung in Europa ausschöpfen zu können“, erklärte Ralf Reski, Professor für Pflanzenbiotechnologie an der Universität Freiburg anlässlich des Förderentscheides.

Quelle: taz

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29 July 2020 · Medienmitteilung

Offener Brief an Ministerpräsident Kretschmann:

Genom Editierung für die hiesige Landwirtschaft erforschen

Nachdem das durch das baden-württembergische Ministerium unter Leitung von Ministerin Theresia Bauer ausgeschriebene “Forschungsprogramm Genome Editing – mit Biotechnologie zu einer nachhaltigen Landwirtschaft“ aufgrund politischer Erwägungen auf Eis gelegt wurde, bitten mehrere Professorinnen und Professoren baden-württembergischer Universitäten und Max-Planck-Institute ihren Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann, die Ausschreibung dieses für unser Aller Zukunft so wichtigen Forschungsfeldes zu erneuern. Wie sie in ihrem offenen Brief betonen, kann das Projekt die notwendigen Fakten liefern, um die Chancen und Risiken der Genom Editierung (auch New Breeding Technologies, NBTs, genannt) ergebnisoffen und mit evidenzbasierten Kriterien zu bewerten und über deren zukünftige Nutzung sowie Regulierung zu entscheiden. Die gesellschaftliche Diskussion um die Grüne Gentechnik und den Einsatz moderner Pflanzenzuchttechniken wird oft emotional geführt, wobei klassische und ökologische Landwirtschaft als Gegensätze dargestellt werden. Diese Gegenüberstellung ignoriert jedoch jüngste Forschungsergebnisse, welche die Vorteile des Genome Editing mit ökologischen Prinzipien verknüpfen, wie beispielsweise bei Reis. Genome Editing kann hier einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltige Landwirtschaft sowie zur Ernährungssicherung leisten. Bisherige Züchtungstechniken brauchen viel Zeit, die uns angesichts des Klimawandels fehlt. Daher ist es jetzt notwendig, alle zur Verfügung stehenden Ansätze zu erforschen, um klima- und schädlingsresistente Sorten zu entwickeln. Die unterzeichnenden Professorinnen und Professoren bieten für die anstehenden Diskussionen gerne ihren Sachverstand an. Der Brief wurde unterzeichnet von Karl Schmid (Universität Hohenheim), Arnd G. Heyer (Universität Stuttgart), Holger Puchta (KIT Karlsruhe), Ralf Reski (Universität Freiburg), Patrick Schäfer (Universität Ulm), Karin Schumacher (Universität Heidelberg), Marja Timmermans (Universität Tübingen), Mark van Kleunen (Universität Konstanz) und Detlef Weigel (MPI Tübingen).

Lesen Sie den ganzen Brief (Uni Hohenheim, pdf) und die Pressemitteilung der Universität Hohenheim

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08 July 2020 · In den Medien

Wie Torfmoos-Zucht zum Klimaschutz beitragen könnte

Bioreaktor mit Torfmoosen. Foto: Melanie Heck

Forschung für eine nachhaltige Torfwirtschaft ist wichtig für das Klima: Denn Moore haben über ihre Torfmoose der Gattung Sphagnum viel mehr CO2 gebunden als alle Wälder zusammen. Und weil Torf momentan unersetzlich für den Gemüseanbau unter Glas ist, verbrauchen wir alle direkt oder indirekt Torf aus Mooren, die dadurch zerstört werden. Im vom BMEL geförderten Verbundprojekt MOOSzucht suchen die Beteiligten daher nach einer nachhaltigen Anbaumethode. Im Projekt konnten Prof. Dr. Ralf Reski, PD Dr. Eva Decker und Doktorandin Melanie Heck das Wachstum von Sphagnum-Moosen bei der Anzucht im Bioreaktor nun um das 50- bis 100-Fache steigern, um überhaupt eine Grundlage für nachhaltige und wirtschaftliche Torfwirtschaft schaffen zu können. Die ersten dieser Moose gedeihen inzwischen im Freiland. Eine wirtschaftliche Anbaumethode für Torf würde daher auch bestehende Moore vor ihrem irreversiblen Abbau schützen. Um die Wirtschaftlichkeit zu erforschen, müsste man in Zukunft noch untersuchen, „wie viel mehr Biomasse unsere Torfmoose in Paludikultur liefern“, erklärt Reski. Welche Hürden das Forschungsteam bereits überwand und welche Vorteile die Produktion von Moosen im Bioreaktor sowie die Turbozüchtung per Smart Sphagnum Breeding hat, fasst ein Artikel mit dem Titel „Gegen den Moorverlust“ von Jürgen Schickinger im Magazin uni'wissen zusammen. Der Artikel geht auch auf weitere Arbeiten der Gruppe ein, wie die Produktion von Medikamenten im Moosbioreaktor.

Quelle: uni'wissen der Universität Freiburg (pdf)

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03 July 2020 · Basic research · Media Release

DataPLANT: Consortium for Plant Research Receives 11 Million Euros

The new DataPLANT consortium, one of nine centres of the National Research Data Infrastructure initiative (Nationale Forschungsdateninfrastruktur NFDI), will gather, process and make available large amounts of data for modern plant research.
In order to analyse the principles and functionality of plants, researchers from various disciplines are working together to investigate, amongst others, the natural genetic diversity and evolution of plants. The complex and vast amount of data generated will need to be processed and interpreted by means of computers. “One goal of this research is to gain a better understanding of how agricultural crops can be altered genetically and biochemically in order for them to become resilient and productive even in times of climate change and with a growing global population,” explains Ralf Reski, Professor of Plant Biotechnology at the University of Freiburg and Senior Management Board Member of DataPLANT. The research will thus contribute towards food and supply security, as will the new consortium to the democratisation of research data. The DataPLANT consortium will be headed by the University of Freiburg, partners in the initiative are the University of Tübingen, the Jülich Research Centre and the University of Kaiserslautern. The German Research Foundation (DFG) will fund the consortium for the next five years with around eleven million euros.

Source: University of Freiburg press release

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01 July 2020 · Grundlagenforschung · Medienmitteilung

DataPLANT: Konsortium für Pflanzenforschung erhält elf Mio Euro

Als eines von neun Zentren der Nationalen Dateninfrastrukturinitiative (NFDI) wird das neue Konsortium DataPLANT für die moderne Pflanzenforschung große Datenmengen erfassen, aufbereiten und bereitstellen. Um die Prinzipien und Funktionsweisen von Pflanzen zu analysieren, arbeiten Forscherinnen und Forscher aus unterschiedlichen Disziplinen zusammen und analysieren unter anderem die natürliche genetische Vielfalt und die Evolution der Pflanzen. Das erzeugt komplexe und riesige Datenmengen, die computergestützt verarbeitet und interpretiert werden müssen. „Ein Ziel dieser Forschung ist ein besseres Verständnis davon, wie sich Nutzpflanzen genetisch und biochemisch so verändern lassen, dass sie auch in Zeiten des Klimawandels und bei wachsender Weltbevölkerung widerstandsfähig und ertragreich sein können“, erklärt Ralf Reski, Professor für Pflanzenbiotechnologie an der Universität Freiburg und Mitglied der Geschäftsleitung von DataPLANT. Diese Forschung trägt somit bei zur Ernährungs- und Versorgungssicherheit und das neue Konsortium zur Demokratisierung von Forschungsdaten. DataPLANT wird von der Universität Freiburg geleitet, Partnerinstitutionen sind die Universität Tübingen, das Forschungszentrum Jülich und die Technische Universität Kaiserslautern. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert die Einrichtung für die kommenden fünf Jahre mit rund elf Millionen Euro.

Quelle: Pressemitteilung der Universität Freiburg

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19 June 2020 · In the Media

Moose können möglichen Covid-19-Wirkstoff bei Eleva produzieren

Ein 100 Liter Bioreaktor, in dem Mooszellen pharmazeutisch interessante Wirkstoffe herstellen. Foto: Eleva Biologicals

Die in Freiburg und Heilbronn ansässige Biotech-Firma Eleva entwickelt zusammen mit ReskiLab einen Wirkstoff, der Covid-19-Patienten helfen könnte. Wie die Heilbronner Stimme meldet, könnte der Wirkstoff zur Behandlung von Lungenentzündungen beitragen, weil er ein wichtiger Regulator des Immunsystems ist. Dieses Protein (humaner Komplementfaktor H) wird in Moosen hergestellt, die in Bioreaktoren wachsen. Mit diesem biotechnischen Verfahren können neue Therapie-Optionen entwickelt werden, erklärt Eleva-Geschäftsführer Dr. Andreas Schaaf. Eleva Biologicals wurde 1999 als Greenovation Biotech von den Professoren Ralf Reski und Gunther Neuhaus gegründet. Um aus dem in Moos hergestellten Wirkstoff ein zugelassenes Medikament zu machen, müssen noch vorklinische Studien und klinische Prüfungen erfolgen, die zusammen rund vier Jahre beanspruchen werden. Ob das jetzige Corona-Virus dann noch eine akute Bedrohung ist, lässt sich schwer abschätzen. Die immun-regulierende Wirkung von Faktor H dürfte auch bei einer Anzahl anderer Erkrankungen wertvoll sein.

Quelle: Heilbronner Stimme

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16 June 2020 · Dans les médias

La sève du savoir. A propos de notre collaboration franco-allemande

Jean-Pierre Jacquot prix Gay-Lussac-Humboldt, contemple un des biooréacteurs à mousse de l’Université de Freiburg. Vidéo provenant de l’Université de Lorraine au Laboratoire Interactions Arbres Microorganismes où travaille Jean-Pierre Jacquot. Avec remerciements au service Avant scène recherche de l’Université de Lorraine

Comment les coopérations internationales favorisent la recherche biologique est documenté dans le film You tube "La forêt ou la sève du savoir" figurant le chercheur en biologie végétale Jacquot de l‘Université de Lorraine à Nancy, qui a passé plusieurs mois dans le laboratoire Reski (ReskiLab) et a été un Fellow du Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS) de l’Université de Freiburg. Quoique la vidéo contienne des sous-titres allemands pas toujours heureux, on comprend clairement pourquoi Jacquot fait des recherches sur les protéines essentielles à la photosynthèse. Il cherche à déterminer quelles protéines seraient des candidats intéressants pour effectuer des transformations genétiques permettant au peuplier et à d’autres plantes de résister à des stress abiotiques incluant la chaleur et la sécheresse, mais aussi biotiques provoqués par des champignons ou des virus par exemple. Les connaissances sur les Glutarédoxines et Thiorédoxines pourraient peut-être révolutionner l’avenir de l’agriculture et de la foresterie. A partir de 3 minutes 42 la vidéo montre le travail réalsisé en commun avec le laboratoire Reski dans lequel Jacquot  a passé plusieurs mois au cours de années 2012-2017. A partir de cette coopération ont été publiés plusieurs articles dans des revues internationales de grande réputation.  Jacquot, à qui en 2009 on a attribué le prix franco-allemand Gay-Lussac-Humboldt souligne l’importance de la coopération internationale: internationalement on parvient à créer des résultats présentant plus d‘impact et à développer de nouvelles idées en comparaison avec une recherche effectuée exclusivement dans un cadre national. Jacquot considère la Biologie comme la science de l‘avenir. Elle serait devenue la discipline scientifique majeure à partir de la fin du 20° siècle. La vidéo de 6 minutes datant de 2018 procure une illustration de la recherche de Jacquot dans les salles du laboratoire Reski.

La source: YouTube

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16 June 2020 · In den Medien

Der Saft des Wissens: Über unsere erfolgreiche deutsch-französische Kooperation

Der Preisträger des Gay-Lussac-Humboldt-Preises, Jean-Pierre Jacquot, betrachtet einen der Freiburger Moos-Bioreaktoren. Ausschnitt aus dem Video von Jacquots Institut Interactions Arbres-Microorganismes. Mit freundlicher Genehmigung der Universität Lothringen

Wie internationale Kooperationen die biologische Forschung voranbringen, schildert der YouTube Film "Der Wald oder der Saft des Wissens" mit dem Pflanzenwissenschaftler Jean-Pierre Jacquot von der Université de Lorraine in Nancy, der sich viele Monate am ReskiLab aufhielt und Fellow am Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS) der Universität Freiburg war. Auch wenn das Video einige nicht so glückliche deutsche Untertitel enthält, veranschaulicht es gut, warum Jacquot den Aufbau und die reaktiven Zentren von Photosynthese-Proteinen untersucht: Er möchte diejenigen Eiweiße finden, die man genetisch verändern könnte, um Pappeln und andere Pflanzen widerstandsfähiger gegen Hitze, Trockenheit oder andere Stressoren zu machen. Erkenntnisse über die untersuchten Glutaredoxine und Thioredoxine können vielleicht die Landwirtschaft der Zukunft revolutionieren. Das Video zeigt ab 3:42 Minuten die Zusammenarbeit mit ReskiLab, in dem Jacquot jeweils für mehrere Monate in den Jahren 2012 bis 2017 forschte. Aus dieser Kooperation sind mehrere hochkarätige Publikationen entstanden. Jacquot, der 2009 den deutsch-französischen Gay-Lussac-Humboldt-Preis erhielt, betont die Wichtigkeit internationaler Zusammenarbeit: Gemeinsam könne man sich einfach gut ergänzen, eine größere Anzahl guter Ergebnisse erzielen und mehr neue Ideen entwickeln, als wenn man nicht grenzüberschreitend zusammenarbeiten würde. Jacquot hält die Biologie für die Wissenschaft der Zukunft. Sie sei die vorherrschende Disziplin des 20. und 21. Jahrhunderts. Das 2018 veröffentlichte, 6-Minuten-Video gewährt einen Einblick in Jacquots Forschung und in die Wirkstätten des ReskiLab in Freiburg.

Quelle: YouTube

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14 November 2019 · In den Medien

Arbeit für die Torf-Alternative

Die Gemüsezucht kann nicht auf Torf verzichten, sein Abbau schadet jedoch dem Klima. Die Wirtschaft, Beilage in der oldenburgischen Nordwest Zeitung, stellt den Unternehmer, Umweltwissenschaftler und Substratgutproduzenten Jan Köbbing aus dem emsländischen Geeste vor, der sich für Torfmoose interessiert. „Qualitativ sind Torfmoose die beste Torfalternative, die es gibt“, sagt Köbbing, aber wirtschaftlich sei der Anbau derzeit noch nicht. Der Artikel "Unser Torf soll schöner werden" des Journalisten Martin Thaler zitiert daher den Freiburger Moosforscher Prof. Dr. Ralf Reski, dessen Team im BMEL-geförderten MOOSzucht-Projekt dazu beitragen will, bessere Moossorten zu züchten und Moos-Substrate herzustellen, um sie nicht der Natur zu entreißen. „Wir können im Bioreaktor das Wachstum verschiedener Sphagnum-Arten um das fünfzig- bis hundertfache beschleunigen“, sagt der Professor. Außerdem möchte er mit seinem Team mittels Präzisionszüchtung, auch SmartBreeding genannt, eine neue, schneller wachsende Sorte züchten, die sich auch im Freiland bewährt. Dazu fahnden sie nach genetischen Markern, die anzeigen, welche der verschiedenen Moossorten am schnellsten wachsen werden und setzen dabei auf die eingekreuzten Gene.

Quelle: "Die Wirtschaft" der Nordwest-Zeitung in Oldenburg

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17 September 2019

20th anniversary: How the BryoTechnology company Greenovation started

The moss bioreactor in the ReskiLab. Photo; Eva Decker, Uni Freiburg, CC BY-SA 1.0

Despite the discouraging words of Ralf Reski's former supervisor at Hamburg University, who stated that "mosses have nothing to do with biotechnology!", doctoral student Reski crafted a project draft on "The Moss Bioreactor". His supervisor was impressed with the idea and they wrote a project proposal that eventually got granted. In its second funding period, they managed to express the first human protein in moss, the human growth factor VEGF. After Reski met cell biologist Gunther Neuhaus in Freiburg, both developed business plans first separately, but then decided to merge their ideas. On 1st September 1999 both founded Greenovation and "The Moss Bioreactor" became a commercial development project. On the occasion of its twentieth anniversary, the company spoke with Prof. Dr. Ralf Reski as Greenovation reports in its latest newsletter.

Source: Newsletter2Go

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11 September 2019 · In den Medien

Wunderwelt der Moose und Moos-Forschung für Torf und Medikamente

Doktorand Volker Lüth zeigte der Redakteurin Ulrike Nehrbaß und dem Film-Team nicht nur Moose im Mikroskop sondern auch in der Stadt und im Botanischen Garten der Uni Freiburg. Foto: Ralf Reski

In der SWR-Sendereihe natürlich! führt Doktorand Volker Lüth die Redakteurin in die faszinierende Welt der Moose ein, die einst als erste Pflanzen das Land besiedelten und die Grundlagen für andere Pflanzen schufen. Die mehr als 16.000 Moosarten siedeln fast überall, weil sie ihre Nährstoffe aus der Luft holen und nicht auf Erde angewiesen sind. Das ReskiLab züchtet u.a. Torfmoose, die 50-mal schneller wachsen als die Moose in der Natur und daher helfen können, verschwundene Moore zu renaturieren. Die Moose im Freiburger Labor können auch Leben retten, wie Prof. Ralf Reski ausführt: Sie produzieren menschliche Proteine, beispielsweise gegen das Fabry-Syndrom. Bei dieser seltenen Stoffwechselkrankheit können die Betroffenen an alpha-Galaktosidase A-Mangel sterben, wenn sie unbehandelt bleiben. In Phase eins einer klinischen Studie ist die im Moos produzierte alpha-Galaktosidase A bereist am Menschen getestet. Der 7-Minuten-Film nennt auch das schwer herzustellende Protein Faktor H, das hier ebenfalls von Moosen produziert werden kann. Der Moos-produzierte Faktor könnte eines Tages Millionen Menschen vor altersbedingter Blindheit bewahren.

Quelle: SWR Mediathek

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04 September 2019 · In den Medien

Twitternd im Dialog über Grüne Gentechnik

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben eine Erklärungspflicht gegenüber Politik und Gesellschaft, konstatiert Ralf Reski beim Portal Wissenschaftskommunikation. Daher sollen Forschende ihre Ergebnisse gerade auch zum Thema Grüne Gentechnik mitteilen, zumal viele Politikerinnen und Politiker die Tragweite wissenschaftlicher Erkenntnisse dazu nicht kennen und weil ihre Handlungen vielfach auf veralteten Theorien basieren. Aus Reskis Sicht fehlt es hier an Informationen und da kann und möchte er Abhilfe schaffen unter anderem auf Twitter unter @ReskiLab. Nach Reskis jüngstem Dialog mit jungen Politikerinnen und Politikern erhielt er viel positives Feedback zum Thema Grüne Gentechnik (siehe hier). Dinge allgemeinverständlich, präzise und knapp darzustellen müsse man aber lernen und üben. Das schärft dann auch die Schreibe für eigene wissenschaftliche Publikationen. Diese werden nämlich besser, wenn man aus seiner eigenen Forschungswelt einen Schritt zurücktritt und stärker darüber reflektiert, was für den Gegenüber wichtig und verständlich sei. Reski hält Wissenschaftskommunikation daher nicht für Zeitverschwendung, auch wenn Zeit natürlich der limitierende Faktor ist.

Quelle: Wissenschaftskommunikation

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31 July 2019 · Basic research · Talk

Novelties for the Conquest of Land

Ralf Reski is invited to present the SIBV Lecture at the 6th International Plant Science Conference (IPSC) in Padua, Italy on September 4th, 2019 at 11.30 h. In this keynote lecture, he is introducing his research results about "Developmental novelties that facilitated the conquest of land by plants 500 Million Years Ago" especially in the model moss Physcomitrella patens. The Società Italiana di Biologia Vegetale (SIBV) is organising the plant science conference together with Società Botanica Italiana from 4th to 7th September.

Source: SIBV

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24 July 2019 · In den Medien

CRISPR-Cas - die punktgenaue, schnelle Genmutation

Die Anwendung der Genschere CRISPR/Cas in Pflanzen und in der Medizin stellt das Studierenden-Magazin uniCROSS der Uni Freiburg gegenüber. Dazu befragte es den Pflanzenbiotechnologen Prof. Dr. Ralf Reski sowie Prof. Dr. Toni Cathomen, Direktor für Transfusionsmedizin und Gentherapie des Universitätsklinikums Freiburg. Wie Reski erläutert, arbeitet die Genschere wie ein präzises Werkzeug, kann DNA schneiden und wieder zusammenkleben. Reski plädiert dafür, das Gentechnik-Gesetz zu modernisieren. Denn derzeit finde man die absurde Situation, dass in einem Hektar Weizenfeld unter natürlichen Bedingungen in den Körnern jedes Gen mindestens einmal mutiert sei. Wenn man aber eine einzige dieser Veränderungen gezielt mit CRISPR/Cas erzeugen wolle, müsste das nach dem Gentechnikgesetz streng reguliert werden. Er hält den Einsatz dieser modernen Züchtungsform für eine nachhaltige Landwirtschaft für sinnvoll, denn CRISPR/Cas in Pflanzen einzusetzen sei eine sichere Methode. Zwar gebe es auch sogenannte Off-target-Mutationen, bei der nicht nur das gewollte Gen verändert wird, aber diese unerwünschten Mutationen können im nachfolgenden Züchtungsprozess eliminiert werden. Es sollte daher das Ergebnis zählen, nicht das Verfahren. Auch der von Hannah Sill interviewte Mediziner Cathomen hält das Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) zur Gentechnik vom letzten Jahr "für eine Katastrophe".

Quelle: uniCROSS

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22 July 2019 · In den Medien

Ralf Reski diskutierte mit den Freiburger Grünen über Gentechnik

Professor Ralf Reski hat bei der jüngsten Mitgliederversammlung des Kreisverbands Freiburg von Bündnis90/Die Grünen ein Impulsreferat zum Thema „Gentechnik – Risiko oder Chance?“ gehalten und das Für und Wider dieser Technologie ausgiebig mit den 70 bis 80 Anwesenden diskutiert. Die Grünen beraten derzeit auf Bundesebene ihr Grundsatzprogramm, das im Herbst 2020 auf einem Bundesparteitag beschlossen werden soll. In dessen Zentrum stehen u.a. Ökologie, Bioethik und Vielfalt. „Reguliert das Produkt, nicht den Prozess!“ empfahl Reski den Freiburger Grünen.

Quelle: RegioTrends

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17 July 2019 · In den Medien

MoosZucht: Arbeit an Torf-Alternative

Wie das ReskiLab mit smart breeding unsere Kooperationspartner in Norddeutschland unterstützt, berichtet Autorin Anne Ziebarth im Artikel "Greifswalder Forscher suchen das Super-Moos" in der Ostsee-Zeitung. In unserem vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) geförderten Mooszucht-Projekt wollen wir Moosarten daraufhin optimieren, dass sie eines Tages als eine Art ,Saatgut’ für die Produktion von alternativem Torf genutzt werden können. Dazu testen wir Plasmatransfer, Genomverdopplung und Protoplastenfusion zwischen mehreren Moosarten, um das spätere Wachstum der Moose zu verbessern. Denn noch wachsen sie zu langsam, um für die Landwirtschaft schon attraktiv zu sein.

Quelle: Ostsee-Zeitung

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10 July 2019 · Event

Discussion about genetic engineering

Prof. Dr. Ralf Reski will be discussing the pros and cons of genetic engineering ("Gentechnik") with the member assembly of the Green Party at Gasthaus Schützen (Schützenallee 12), Freiburg, on July 16th, 2019.

Source: Green Party Freiburg

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10 July 2019 · Veranstaltung

Fach-Gespräch über Gentechnik bei Grünen

Am 16. Juli 2019 informiert Professor Ralf Reski über das Thema Gentechnik und beantwortet die Fragen der Anwesenden bei der Mitgliederversammlung von Bündnis 90/Die Grünen, Kreisverband Freiburg, ab 19:00 Uhr im Gasthaus Schützen (Schützenallee 12), Freiburg im Breisgau, Deutschland.

Quelle: Bündnis 90/Die Grünen Freiburg

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03 July 2019

Award: Most Outstanding Paper 2018

Our publication "The Physcomitrella patens chromosome-scale assembly reveals moss genome structure and evolution" receives the first prize in the original research article category as most outstanding paper 2018 voted by The Editorial Board of The Plant Journal. In this study, an interdisciplinary team of scientists had completed the analysis of the moss genome of Physcomitrella patens, which now is a flagship model species in the plant sciences. The study now also facilitates research in the evolution, adaptions and molecular "solutions" early land plants had undergone while leaving aquatic ecosystems and conquering land. The international author consortium finalized the Physcomitrella patens genome 24 years after the first genome analysis of a moss, already Physcomitrella patens, was published by Ralf Reski et al. in 1994.

Source: The Plant Journal (pdf)

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11 June 2019 · In den Medien

Torf aus dem Labor

Der Kameramann zoomt ganz nah ran an die Moose, die in unserem Bioreaktor optimal wachsen können. Foto: Ralf Reski

Über die Fortschritte in unserem MOOSzucht-Projekt hat der Bayerische Rundfunk (BR) einen kleinen Film gesendet. In unserem Projekt testen wir unter anderem 17 verschiedene Sphagnum-Moose auf ihr Potential, als „Saatgut“ für neuen Torf zu dienen (ab Minute 3:10). Torf ist ein prima Pflanzsubstrat, aber seine Gewinnung ist weder nachhaltig noch klimaschonend. Torf-Alternativen wie Kompost, Rindenmulch oder Kokosfasern werden aufgrund schwankender Qualität jedoch kaum verwendet. In unserem Labor kultivieren wir daher Torfmoose steril, artenrein und hoch effizient in Bioreaktoren zur späteren Auspflanzung für nachhaltige nasse Landwirtschaft, der sogenannten Paludikultur. Erste Versuche unserer Projektpartner, in diesen Substraten Heidekraut, Zierpflanzen und Gemüse zu kultivieren, wurden erfolgreich abgeschlossen. Nun analysieren wir in dem vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) geförderten Projekt die robusten und am schnellsten wachsenden Torfmoose auch genetisch für die Hybrid-Zucht.

Quelle: BR Mediathek

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17 April 2019 · Grundlagenforschung

Neues Bioinformatik-Zentrum BioDATEN

Das ReskiLab ist Mitglied des neu genehmigten Forschungsdatenzentrums BioDATEN, das primäre Forschungsdaten besser nutzbar machen wird. Denn die alleinige Sicherung von Primärdaten reicht heutzutage nicht mehr aus, um die Wissenschaft voranzubringen. ReskiLab wird hier seine Expertise in der vergleichenden Genomik und Systembiologie der Moose einbringen. Im Projekt BioDATEN (Bioinformatics DATa Environment) sind Arbeitsgruppen der Universitäten Tübingen, Freiburg, Heidelberg, des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und des European Molecular Biology Laboratory (EMBL) zusammengeschlossen. Diese sollen an den Bioinformatik-Standorten Baden-Württembergs ein multiinstitutionelles Datenzentrum für die lebenswissenschaftliche Forschung aufbauen. Das Zentrum wird bioinformatische Workflows über den gesamten Lebenszyklus der Daten unterstützen. Das erleichtert den Nutzerinnen und Nutzern den Zugang zu verschiedenen voneinander unabhängigen Infrastrukturen auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene, u.a. die baden-württembergische Hochleistungsrechnen-Infrastruktur (HPC), das deutsche Netzwerk für Bioinformatik-Infrastruktur de.NBI (www.denbi.de), das europäische Bioinformatik-Netzwerk ELIXIR (www.elixir-europe.org) und das internationale Bioinformatik-Netzwerk Galaxy (www.galaxyproject.org). Das Zentrum erhält dazu 2,5 Millionen Euro von der Landesregierung Baden-Württembergs.

Quelle: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

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11 April 2019 · In the Media

Regeneration of moss cells depends on their position

ScienceDaily reported about our development of a new single-cell RNA sequencing technology, single cell-digital gene expression that is able to measure the transcriptome while preserving the positional information of the cell in the tissue. Together with our colleagues from Japan we validated this technology in the moss Physcomitrella patens by measuring how the location of a cell in a leaf influences its properties for cellular reprogramming. First author Minoru Kubo has invented the described method of microcapillary manipulation in the ReskiLab before he went back to Japan. We published these results open access in the journal Nucleic Acids Research (DOI: https://doi.org/10.1093/nar/gkz181).

Source: ScienceDaily

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The Latest

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14 December 2018 · Jobs

Doctoral position

livMatS: (Plant) Biotechnology

Cluster of Excellence “Living, Adaptive and Energy-autonomous Materials Systems (livMatS)”

Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, in Ralf Reski's Lab, Freiburg, Germany

Starting: 1 February 2019

Deadline: 31 December 2018

Details: Freiburg University

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21 November 2018 · Medienmitteilung

Medienservice: CRISPR in der Pflanzenforschung

Ralf Reski gibt den Medien gerne Auskunft über neue Gentechnik-Methoden wie CRISPR. Foto: livMatS

Professor Ralf Reski steht als Mitglied des Expertendienstes der Universität Freiburg für Medienvertreter*innen nun auch für Fragen rund um Gentechnik-Methoden wie CRISPR/Cas zur Verfügung. Reski hatte jüngst von den Gesetzgebern verlangt, für klare Richtlinien hinsichtlich der Regulierung von Pflanzen zu sorgen, die mit diesen modernen Methoden erzeugt wurden. Denn momentan gebe es die paradoxe Situation, dass eine neue Pflanzensorte aus den USA importiert werden darf, von der aber selbst Wissenschaftler*innen nicht sagen können, ob diese Pflanze eine klassische Züchtung ist oder mit CRISPR/Cas erzeugt wurde. Wohingegen mit CRISPR/Cas in Europa erzeugte Pflanzen strengstens reguliert werden, während durch Radioaktivität oder krebserregende Chemikalien erzeugte neue Pflanzensorten keiner Regulierung nach dem Gentechnikrecht unterliegen und sogar das „Bio“-Siegel erhalten können. Das wissenschaftlich Vernünftigste, sagt Reski, wäre nach der Sicherheit des Produktes zu regulieren, unabhängig davon, wie es entstanden ist. „Beim Auto fragt man auch nicht, ob es in Handarbeit oder am Fließband gebaut wurde, sondern ob es am Ende sauber, sicher und effizient ist.“

Quelle: Expertendienst der Uni Freiburg

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21 November 2018

Nach dem EuGH-Urteil zum Genome Editing ist die Politik gefordert

In einem offenen Brief macht sich Ralf Reski gemeinsam mit anderen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dafür stark, dass die Politik die pauschale Einstufung von Techniken des Genome Editing als gentechnische Methoden durch den Europäischen Gerichtshof im Juni 2018 den Erkenntnissen aus der Forschung anpasst. Diesen Brief haben der Wissenschaftlerkreis Grüne Gentechnik (WWG) und der Biologie-Dachverband VBIO an die Bundeslandwirtschaftsministerin, Julia Klöckner, und an die Bundeswissenschaftsministerin, Anja Karliczek, geschickt. Denn nach dem EuGH-Urteil zum Genome Editing sei nun die Politik am Zug, die veraltete Gesetzeslage zu aktualisieren.
Quelle: VBIO

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09 November 2018 · Media Release

GMO: Safety Is What’s Important, Not How Things Are Developed

Ralf Reski wants to call on lawmakers to ensure to have clear laws and regulations. Photo: livMatS

In the summer of 2018 the European Court of Justice decided that plants that have been modified with the modern gene-editing technology CRISPR/Cas will now be subject to strict regulations. Prof. Dr. Ralf Reski, Professor of Plant Biotechnology, is therefore calling for lawmakers to draw up new regulations. In the magazine of Freiburg University he explains possible uses as well as scientific and economic benefits of CRISPR/Cas.

Source: Freiburg University

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09 November 2018 · Medienmitteilung

Gentechnik: Sicherheit ist wichtig, nicht die Entstehung

Ralf Reski will die Gesetzgeber auffordern, für klare Gesetze und Richtlinien zu sorgen. Foto: livMatS

Im Sommer 2018 hat der Europäische Gerichtshof entschieden: Pflanzen, die mit der modernen Gentechnik-Methode CRISPR/Cas verändert wurden, unterliegen strengen Regulierungen. Ralf Reski, Professor für Pflanzenbiotechnologie, fordert deshalb von den Gesetzgebern neue Richtlinien. Im Online-Magazin der Uni Freiburg erklärt er die Verwendungsmöglichkeiten sowie die wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Vorteile von CRISP/Cas.

Quelle: Uni Freiburg

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06 November 2018 · In den Medien

Moose als Ersatz für Torf erforschen

Welche Auswirkungen Moore und Torf auf unser Klima haben, war Thema in der Reihe Wissenscheck des NDR Fernsehens. Torfmoore speichern Kohlendioxid. Dieses entweicht jedoch bei Bränden oder beim Abbau von Torf für Gartenerde wieder. Industrie und Forschung suchen daher nach Ersatzstoffen für Torf, um den Ausstoß des klimaschädliches Gases zu verringern (ab Minute 7:20 im Video). Bislang ist jedoch noch kein guter Ersatz für Torf als Gartenerde gefunden, der ebenso so universell einsetzbar ist. Das Team um den Moosforscher Professor Ralf Reski von der Uni Freiburg untersucht daher Torfmoose. Moose werden bislang nicht als Nutzpflanzen verwendet und stehen außerdem unter Naturschutz. Daher müssen die Forschenden im Mooszucht-Projekt erst herausfinden wie man Torfmoose, denen echte Samen fehlen, züchtet und vermehrt. Die Lösungsansätze des Teams schildert Ralf Reski im Film "Wie wichtig sind Moore und Torf für das Klima?" (ab Minute 8:29)

Quelle: NDR-Ratgeber

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31 October 2018 · In den Medien

Firma Greenovation im Fernsehen

In der Firma Greenovation. Foto: Greenovation

Die Reportage „Die Heilbronner Zukunftsmacher – Auf der Jagd nach Startup-Unternehmen“ stellt im SWR-Fernsehen den Zukunftsfonds Heilbronn (ZFHN) vor, den Hauptinvestor der Firma Greenovation, die Gunther Neuhaus und Ralf Reski vor 19 Jahren gründeten. Eine der vorgestellten jungen Firmen ist Greenovation, die neue Glykoproteine als zukünftige Medikamente zur Behandlung seltener Krankheiten in Moosen herstellt. Der Fernseh-Film ist nun über die Mediathek des SWR aufrufbar.

Quelle: ARD-Mediathek

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26 October 2018 · In den Medien

TV-Tipp: Headhunter für Firmen wie Greenovation

Im Kulturraum von Greenovation. Foto: Greenovation

Wer wissen möchte, wie es in der Firma Greenovation aussieht, die Gunther Neuhaus und Ralf Reski vor 19 Jahren gründeten, kann am 31. Oktober ab 18:15 Uhr SWR-Fernsehen anschalten. Die Reportage „Die Heilbronner Zukunftsmacher – Auf der Jagd nach Startup-Unternehmen“ stellt den Zukunftsfonds Heilbronn (ZFHN) vor, den Hauptinvestor der Firma Greenovation, die in Moosen neue Glykoproteine als zukünftige Medikamente herstellt. Das Hauptaugenmerk richtet die Firma auf Medikamente zur Behandlung seltener Krankheiten. Gefilmt wurde dabei im Kulturraum (Foto), im Besprechungszimmer und in dem Raum, in dem die mit flüssigem Stickstoff gefüllten Kryotanks für die Langzeitlagerung der Moose stehen. In dem Film der Reihe "Made in Südwest" werden weitere junge Firmen vorgestellt, die der ZFHN sucht, um sie finanziell und logistisch beim Sprung vom Startup zum erfolgreichen Unternehmen zu unterstützen.

Quelle: ZFHN

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22 October 2018 · Angewandte Forschung · In the Media

Unser MOOSzucht-Projekt im TV

Der Kameramann zoomt ganz nah ran an die Pflanzen, die im Moosbioreaktor optimale Bedingungen zum Wachsen finden. Foto: Ralf Reski

Die ARD-Sendung "W wie Wissen" berichtet anschaulich, wie Moos-Biotechnologie, Paludikultur und Landwirtschaft zusammenwirken können, um Moore zu retten und das Klima zu schützen. Im Film wird u.a. das MOOSzucht-Projekt des ReskiLabs vorgestellt (ungefähr ab Minute 25). Wer den Film "Der Kampf um das Moor" vergangenen Samstag nicht live ansehen konnte, kann den Film nun in der Mediathek anschauen.

Quelle: ARD Mediathek

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08 October 2018 · Angewandte Forschung · In den Medien

TV-Tipp: Der Kampf um das Moor

Der Kameramann filmt das Leben im Moosbioreaktor. Foto: Ralf Reski

Das MOOSzucht-Projekt des Labors wird im Oktober in der ARD-Reihe „W wie Wissen“ vorgestellt. Moosforscher Professor Ralf Reski untersucht, welche Torfmoose sich für die massenhafte Vermehrung eignen. Er will besonders leistungsfähige Moose identifizieren, die sich für den kommerziellen Anbau kreuzen und züchten lassen. Ziel des vom Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMEL) geförderten Projektes ist es, dass Torfmoose in Zukunft als Ersatz für Torf für Gartenfreunde und den professionellen Gartenbau zur Verfügung stehen und dass keine weiteren Moore abgetorft werden müssen. Dazu kooperiert Reskis Team mit Forschenden der Uni Greifswald und des Karlsruher Institute of Technology (KIT) sowie einer niedersächsischen Firma. Wer sehen möchte, wie es in den Laboren von Ralf Reski und in den Bioreaktoren zugeht, schaut am Samstag, den 20. Oktober um 16:00 Uhr, bei der ARD vorbei https://programm.ard.de/TV/Programm/Sender/?sendung=28106928861215.

siehe auch Pressemeldung der Universität Freiburg zum MOOSzucht-Projekt

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07 October 2018 · In the Media

Moss-derived active ingredient in anti-aging product

Under the title "MossCellTech n.1, un’innovazione che rivoluzionerà il mercato cosmetico dell’anti-aging" an article appeared in the personal care division of AVG's website, in which they introduce the first moss-derived active, natural ingredient for the cosmetic market, developed by our co-operation partner Mibelle Biochemistry. The award-winning MossCellTec No.1 is derived from bioreactor cultures of Physcomitrella patens.

Source: agv-personacare.it

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05 October 2018 · Basic research · Media Release

ReskiLab in two new Clusters of Excellence

The German Research Foundation (Deutsche Forschungsgemeinschaft - DFG) granted two new Clusters of Excellence of the University of Freiburg. Ralf Reski is founding principal investigator (PI) in both clusters. Together, these research consortia will receive about 100 million euros over the next seven years. They focus on Biological Signalling Studies and on Bioinspired Materials, respectively. In the Centre for Integrative Biological Signalling Studies (CIBSS), researchers will examine biological communication processes that are fundamental to life and health. CIBSS explores how cells sense and react to diverse conditions and cues, and how they communicate with one another to form and maintain a functioning organism. The cluster Living, Adaptive and Energy-autonomous Materials Systems (livMatS) will develop bioinspired material systems that autonomously adapt to different environments and harvest clean energy from their environment. Funding of both clusters will start in January 2019. Ralf Reski says: "My group and I are happy to be part of two new Excellence Clusters and we are very much looking forward to deliver cutting-edge scientific results in both research areas."

media release at the University of Freiburg

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27 September 2018 · Basic research · Talk

Progress in Plant Biology

Ralf Reski is invited to introduce his research results about "Cuticle, sporophyte, stomata: three plant innovations that changed our planet" in the HELENA Seminar "Progress in Plant Biology" at the Institute of Biochemical Plant Pathology Helmholtz Zentrum Munich, Germany, on 1 October 2018 14.00-15.00 h. HELENA is the Graduate School Environmental Health, a collaboration of Helmholtz Zentrum München together with Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) and Technische Universität München (TUM).

Details: Helmholtz Zentrum München

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17 September 2018

"Allow the axe but regulate the scalpel"

In an article in the Fresh Produce Journal Professor Ralf Reski comments the latest ruling of the European Court of Justice on gene editing technologies like CRISPR. Reski is worried that field trials of gene-edited plants are regulated like classical GMO plants. This means the technique is crucial and not the new plant variety itself, he states in the August 29 issue. What bothers the plant scientist even more is the fact the new ruling excludes crude breeding techniques such as irradiation. "It’s as if you allow the axe but regulate the scalpel." He is afraid the EU in the future will therefore import even more gene-edited fruits and crops as the EU already does with GM soy. Emma Hockridge from the UK Soil Association, whose subsidiary certifies organic food, in the same text (naturally) opposes. However, Penny Marpelstone, chief executive of the British Plant Breeders Society, states that not a single study has proven that the new breeding techniques have shown any dangerous consequences in plants. Reski pleads the European politicians to change the regulation in such a way that it is in line with all the scientific evidence.

Source: Fresh Produce Journal

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Contact
Ralf Reski in the moss bioreactor lab. Photo: Sigrid Gombert
The Lab

Research / About the ReskiLab

The lab of Professor Dr. Ralf Reski, Chair of Plant Biotechnology at the University of Freiburg, Germany, has developed the moss Physcomitrella patens from scratch to a flagship model organism. In basic research its members analyse gene functions, proteins, regulatory networks and evolutionary developmental biology. In applied biotechnology research it creates biopharmaceuticals against human diseases made from moss plants.

We serve the moss research community with the International Moss Stock Center (IMSC) and the web resource cosmoss.org, developed, pooled and hosted by the Reski lab.

Some of our major achievements in basic and applied research are:

  • First identification of a gene function in plants by gene targeting (knockout moss, Homologous Recombination, Reverse Genetics, Genome Engineering, Gene Editing).
  • First functional identification of an organelle-division protein in an eukaryote (ancient tubulin FtsZ).
  • First complete genome sequence of a lower plant (evolution, development, evo-devo).
  • First description of microRNA-mediated transcriptional gene silencing (Epigenetics, human diseases).
  • Invention of the Moss Bioreactor (human diseases, novel biopharmaceuticals, biobetters, clinical trials).
  • First recombinant production of a human protein in moss (VEGF).
  • First candidate vaccine produced in moss (HIV / AIDS).
  • First identification of a master regulator for asexual reproduction (homeobox, embryogenesis, epigenetics).
  • First identification of a single gene trigger for embryogenesis (plants, animals, humans).
  • First identification of a basal genetic core set for stomata formation (evo-devo, reprogramming, bHLH transcription factors).
  • First description of a pre-lignin pathway for polymer production (cuticle, evo-devo, P450, biopolymer)
  • First recombinant production of human factor H for therapeutic applications (innate immunity, complement, human disease, aHUS).

Ralf Reski is a founder of Greenovation Biotech (now: eleva GmbH), founding PI of three Excellence Clusters (BIOSS, CIBSS, livMatS) and of NFDI DataPLANT.

Successfully completed student supervisions: 8 Teachers State Exam Theses, 62 Diploma theses, 50 Bachelor of Science, 31 Master of Science, 44 PhD theses, 3 Habilitations.

Third Party Funding: approx. 26.8 million EURO (53% Public Sector, 47% Industry).

Google Scholar: 295 publications, including 20 patents, 15050 citations, h-index 69.

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