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... to the lab of Professor Dr. Ralf Reski, Chair of Plant Biotechnology at the University of Freiburg, Germany. Read more > About Us.

News
19 November 2020 · In den Medien

Größte Torfmoossammlung der Welt in Freiburg etabliert

Bioreaktor mit Torfmoosen. Foto: Melanie Heck

Forschende um den Pflanzenbiotechnologen Prof. Dr. Ralf Reski von der Universität Freiburg haben herausgefunden, wie sie Torfmoose schnell und nachhaltig vermehren können. Denn Moore als deren Lebensraum schwinden zusehends. „Fast alle Gemüse- und Zierpflanzen, die wir kaufen, wachsen in Torferde heran“, erklärt Reski im Freiburger Stadtmagazin chilli. Um den Bedarf an Torf mit nachwachsendem Rohstoff zu ersetzen, sei jedes Jahr Torfmoos von 40.000 Hektar Fläche erforderlich, veranschaulicht Doktorandin Melanie Heck. Nun haben es die Freiburger geschafft, 19 Torfmoosarten der Gattung Sphagnum als Laborstämme zu etablieren – und damit die weltweit größte Sammlung solcher Stämme zu erstellen. Die Stämme stehen nun für die Forschung, biotechnologische Anwendungen sowie für Paludikultur bereit und werden über das in Freiburg beheimatete International Moss Stock Center (IMSC) verteilt. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat die Arbeiten im Projekt MOOSzucht gefördert.

Quelle: Freiburger Stadtmagazin

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16 October 2020 · In den Medien

Aus dem Labor: Torfmoose als Kohlenstoffspeicher

Ein Laborstamm des Torfmooses Sphagnum centrale wächst auf festem Medium. Foto: Melanie Heck

Warum wir die weltweit größte Laborsammlung an Torfmoosen der Gattung Sphagnum angelegt haben und wozu wir sie nutzen, darüber berichtet der Journalist Hinrich Neumann in der Fachzeitschrift top agrar. Die Torfmoose der Moore speichern doppelt so viel Kohlenstoff wie alle Wälder der Erde zusammen. Bedroht werden diese klimaschützenden Kohlenstoffspeicher jedoch vom Klimawandel sowie vom Torfabbau für den Gemüse- und Zierpflanzen-Anbau. Daher sucht das Team um den Biotechnologen Prof. Dr. Ralf Reski im gemeinsamen, BMEL-geförderten MOOSzucht-Projekt mit der Universität Greifswald den dringend benötigten Torf durch erneuerbare Biomasse zu ersetzen. Die Laborstämme geben die Forschenden über das International Moss Stock Center (IMSC) an Forschungseinrichtungen und Unternehmen der biologischen Grundlagenforschung, der Biotechnologie und der nachhaltigen Torfwirtschaft weiter.

Quelle: top agrar

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06 October 2020 · Applied research · Basic research · Media Release

Carbon Storage from the Lab

A lab strain of the peat moss Sphagnum centrale growing on solid medium. Photo: Melanie Heck

Our team established the world’s largest collection of Sphagnum moss species for peat industry and science. Since peat harvesting and climate change are threatening peatlands, their huge diversity of peat moss species are more and more unable to store the about 30% of the earth’s soil carbon that they currently bind. In doing so, they roughly store twice as much carbon as all the world’s forests combined. Since there is not enough founder material available for sustainably cultivating peat mosses on a large scale, Melanie Heck from the team around plant biotechnologist Professor Ralf Reski from Freiburg University, Germany, established axenic in‐vitro cultures from sporophytes of 19 Sphagnum species. This work is part of our BMEL-funded MOOSzucht project in a collaboration with researchers from the University of Greifswald. These cultivated species cover five of the six European Sphagnum subgenera. This high‐quality founder material for diverse large‐scale applications is available via the International Moss Stock Center (IMSC). The work was published recently in New Phytologist.

Source: Freiburg University

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01 October 2020 · In the Media

Peat moss cultivation could contribute to climate protection

Peat moss (Sphagnum) in a bioreactor. Photo: Melanie Heck

In the laboratory of Prof. Dr. Ralf Reski peat mosses grow. In the future, these will be used for the cultivation of seedlings in vegetable and ornamental plant production. What currently works in the bioreactor is intended to form the basis for the production of large quantities to replace the peat used so far in commercial cultivation. In this way, peatlands, from which peat has so far come, can be saved as important CO2 reservoirs.

Source: Online Magazine, Freiburg University

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14 September 2020 · In the Media

Meilenstein für den Torfanbau mit Moosen

TV-Team im Labor an der Universität Freiburg. Foto: ReskiLab

An der Uni Freiburg ist es dem Forschungsteam um Prof. Dr. Ralf Reski gelungen, Torfmoose (verschiedene Sphagnum-Arten) im Bioreaktor zu züchten, die in Zukunft als alternatives Substrat für die Anzucht von Setzlingen im Gemüse- und Zierpflanzenbau dienen können. Im Bioreaktor wachsen diese Moose etwa 50- bis 100-mal schneller als in der Natur, der sie nicht entnommen werden dürfen, weil einige Arten auf der Roten Liste steht. Was derzeit im Labormaßstab funktioniert, soll Basis für die Produktion großer Mengen sein, um den bislang verwendeten Torf im kommerziellen Anbau zu ersetzen. Damit können Moore, aus denen der Torf bislang stammt, als wichtige CO2-Speicher gerettet werden. Das leistet auch einen Beitrag gegen den Klimawandel. Um herauszufinden, wie die Moose schneller in den abgetorften Mooren anwachsen und um auszurechnen, wie teuer der gesamte Prozess tatsächlich ist, damit er sich wirklich lohnt für große Torfwerke, hat das Landwirtschaftsministerium BMEL gerade eine weitere Förderung des Verbundprojektes MOOSzucht bewilligt. Im Video des SWR erklärt Biotechnologe Reski die nachhaltigen Ziele des Projektes.

Quelle: SWR

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07 September 2020 · In the Media

Wie Moose Schadstoffe aus der Luft filtern

Im Wissenschaftsmagazin Quarks rückt Autorin Clara Milnikel Moose ins Rampenlicht. Sie erklärt nicht nur, was Moose so besonders macht, wie sich ihre Blätter von anderen Pflanzen unterscheiden und wie sie Nähstoffe aufnehmen, sondern berichtet auch von Versuchen, Moose als Schadstoff-Filter und als Mess-Instrument einzusetzen. Leider haben sich Wände aus Moos, die in Stuttgart Feinstaub auf natürliche Weise an vielbefahrenen Straßen binden und damit reduzieren sollten, im Praxistest noch nicht bewährt. Denn Moose sind „keine Wunderwaffen gegen unsere Luftverschmutzung“, sagt der Moosforscher Professor Ralf Reski. Die Idee, mit Moosen ganze Städte zu reinigen, sei seiner Meinung nach zu optimistisch. Dennoch kann man sich die Eigenschaften der Moose heute schon zu Nutze machen: Etwa als Indikator für Luftqualität, beim sogenannten Moos-Monitoring. Im Projekt MOSSclone, in dem das Reski-Lab standardisierte Moose als Ausgangsstoffe entwickeln half, messen derzeit Moos-gefüllte Beutel die herrschenden Schadstoffkonzentrationen in Städten. Diese Moos-Beutel können vielleicht bald die bislang eingesetzten Techniken zur Schadstoff-Messung ersetzen, da erste Studien ergaben, dass sie die Luftqualität in Städten genauso gut bestimmen können, wie die bisherigen, teuren Messmethoden.

Quelle: Quarks

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01 September 2020 · In the Media

Forschungsdaten für das Potenzial der Pflanzenforschung in Europa

Über das neue DataPLANT-Konsortium sowie die weiteren 30 neuen Konsortien aus Hochschulen, Forschungsinstituten und Rechenzentren der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) berichtet die Tageszeitung (kurz taz). Durch die NFDI sollen aus bereits erhobenen Forschungsrohdaten neue Fragestellungen und Erkenntnisse mit fortgeschrittenen Computertechnologien gewonnen werden. Zunächst werden die Konsortien disziplinübergreifende Standards für Metadaten entwickeln sowie Prozesse zum standardisierten Umgang mit Forschungsdaten etablieren, um sie später weiter auszuwerten. Im Konsortium DataPLANT unter der Leitung der Universität Freiburg werden neben der Sammlung großer Datenmengen aus der modernen Pflanzenforschung auch Methoden entwickelt, wie sich die digitale Flora für unterschiedliche Nutzungsbereiche mittels Künstlicher Intelligenz (KI) auswerten lassen – ob zur Ertragssteigerung von Getreide oder zur Klimaresistenz. „Im Fehlen einer nationalen Infrastruktur sehen wir bislang ein wesentliches Hindernis auf dem Weg, das volle Potenzial der Pflanzenforschung in Europa ausschöpfen zu können“, erklärte Ralf Reski, Professor für Pflanzenbiotechnologie an der Universität Freiburg anlässlich des Förderentscheides.

Quelle: taz

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29 July 2020 · Medienmitteilung

Offener Brief an Ministerpräsident Kretschmann:

Genom Editierung für die hiesige Landwirtschaft erforschen

Nachdem das durch das baden-württembergische Ministerium unter Leitung von Ministerin Theresia Bauer ausgeschriebene “Forschungsprogramm Genome Editing – mit Biotechnologie zu einer nachhaltigen Landwirtschaft“ aufgrund politischer Erwägungen auf Eis gelegt wurde, bitten mehrere Professorinnen und Professoren baden-württembergischer Universitäten und Max-Planck-Institute ihren Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann, die Ausschreibung dieses für unser Aller Zukunft so wichtigen Forschungsfeldes zu erneuern. Wie sie in ihrem offenen Brief betonen, kann das Projekt die notwendigen Fakten liefern, um die Chancen und Risiken der Genom Editierung (auch New Breeding Technologies, NBTs, genannt) ergebnisoffen und mit evidenzbasierten Kriterien zu bewerten und über deren zukünftige Nutzung sowie Regulierung zu entscheiden. Die gesellschaftliche Diskussion um die Grüne Gentechnik und den Einsatz moderner Pflanzenzuchttechniken wird oft emotional geführt, wobei klassische und ökologische Landwirtschaft als Gegensätze dargestellt werden. Diese Gegenüberstellung ignoriert jedoch jüngste Forschungsergebnisse, welche die Vorteile des Genome Editing mit ökologischen Prinzipien verknüpfen, wie beispielsweise bei Reis. Genome Editing kann hier einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltige Landwirtschaft sowie zur Ernährungssicherung leisten. Bisherige Züchtungstechniken brauchen viel Zeit, die uns angesichts des Klimawandels fehlt. Daher ist es jetzt notwendig, alle zur Verfügung stehenden Ansätze zu erforschen, um klima- und schädlingsresistente Sorten zu entwickeln. Die unterzeichnenden Professorinnen und Professoren bieten für die anstehenden Diskussionen gerne ihren Sachverstand an. Der Brief wurde unterzeichnet von Karl Schmid (Universität Hohenheim), Arnd G. Heyer (Universität Stuttgart), Holger Puchta (KIT Karlsruhe), Ralf Reski (Universität Freiburg), Patrick Schäfer (Universität Ulm), Karin Schumacher (Universität Heidelberg), Marja Timmermans (Universität Tübingen), Mark van Kleunen (Universität Konstanz) und Detlef Weigel (MPI Tübingen).

Lesen Sie den ganzen Brief (Uni Hohenheim, pdf) und die Pressemitteilung der Universität Hohenheim

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08 July 2020 · In den Medien

Wie Torfmoos-Zucht zum Klimaschutz beitragen könnte

Bioreaktor mit Torfmoosen. Foto: Melanie Heck

Forschung für eine nachhaltige Torfwirtschaft ist wichtig für das Klima: Denn Moore haben über ihre Torfmoose der Gattung Sphagnum viel mehr CO2 gebunden als alle Wälder zusammen. Und weil Torf momentan unersetzlich für den Gemüseanbau unter Glas ist, verbrauchen wir alle direkt oder indirekt Torf aus Mooren, die dadurch zerstört werden. Im vom BMEL geförderten Verbundprojekt MOOSzucht suchen die Beteiligten daher nach einer nachhaltigen Anbaumethode. Im Projekt konnten Prof. Dr. Ralf Reski, PD Dr. Eva Decker und Doktorandin Melanie Heck das Wachstum von Sphagnum-Moosen bei der Anzucht im Bioreaktor nun um das 50- bis 100-Fache steigern, um überhaupt eine Grundlage für nachhaltige und wirtschaftliche Torfwirtschaft schaffen zu können. Die ersten dieser Moose gedeihen inzwischen im Freiland. Eine wirtschaftliche Anbaumethode für Torf würde daher auch bestehende Moore vor ihrem irreversiblen Abbau schützen. Um die Wirtschaftlichkeit zu erforschen, müsste man in Zukunft noch untersuchen, „wie viel mehr Biomasse unsere Torfmoose in Paludikultur liefern“, erklärt Reski. Welche Hürden das Forschungsteam bereits überwand und welche Vorteile die Produktion von Moosen im Bioreaktor sowie die Turbozüchtung per Smart Sphagnum Breeding hat, fasst ein Artikel mit dem Titel „Gegen den Moorverlust“ von Jürgen Schickinger im Magazin uni'wissen zusammen. Der Artikel geht auch auf weitere Arbeiten der Gruppe ein, wie die Produktion von Medikamenten im Moosbioreaktor.

Quelle: uni'wissen der Universität Freiburg (pdf)

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03 July 2020 · Basic research · Media Release

DataPLANT: Consortium for Plant Research Receives 11 Million Euros

The new DataPLANT consortium, one of nine centres of the National Research Data Infrastructure initiative (Nationale Forschungsdateninfrastruktur NFDI), will gather, process and make available large amounts of data for modern plant research.
In order to analyse the principles and functionality of plants, researchers from various disciplines are working together to investigate, amongst others, the natural genetic diversity and evolution of plants. The complex and vast amount of data generated will need to be processed and interpreted by means of computers. “One goal of this research is to gain a better understanding of how agricultural crops can be altered genetically and biochemically in order for them to become resilient and productive even in times of climate change and with a growing global population,” explains Ralf Reski, Professor of Plant Biotechnology at the University of Freiburg and Senior Management Board Member of DataPLANT. The research will thus contribute towards food and supply security, as will the new consortium to the democratisation of research data. The DataPLANT consortium will be headed by the University of Freiburg, partners in the initiative are the University of Tübingen, the Jülich Research Centre and the University of Kaiserslautern. The German Research Foundation (DFG) will fund the consortium for the next five years with around eleven million euros.

Source: University of Freiburg press release

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The Latest

This page contains selected news from the lab, popular science articles, media releases as well as a list of the most recent additions, changes on our website and in the ReskiLab. Please also look at our publications and patents.

14 November 2019 · In den Medien

Arbeit für die Torf-Alternative

Die Gemüsezucht kann nicht auf Torf verzichten, sein Abbau schadet jedoch dem Klima. Die Wirtschaft, Beilage in der oldenburgischen Nordwest Zeitung, stellt den Unternehmer, Umweltwissenschaftler und Substratgutproduzenten Jan Köbbing aus dem emsländischen Geeste vor, der sich für Torfmoose interessiert. „Qualitativ sind Torfmoose die beste Torfalternative, die es gibt“, sagt Köbbing, aber wirtschaftlich sei der Anbau derzeit noch nicht. Der Artikel "Unser Torf soll schöner werden" des Journalisten Martin Thaler zitiert daher den Freiburger Moosforscher Prof. Dr. Ralf Reski, dessen Team im BMEL-geförderten MOOSzucht-Projekt dazu beitragen will, bessere Moossorten zu züchten und Moos-Substrate herzustellen, um sie nicht der Natur zu entreißen. „Wir können im Bioreaktor das Wachstum verschiedener Sphagnum-Arten um das fünfzig- bis hundertfache beschleunigen“, sagt der Professor. Außerdem möchte er mit seinem Team mittels Präzisionszüchtung, auch SmartBreeding genannt, eine neue, schneller wachsende Sorte züchten, die sich auch im Freiland bewährt. Dazu fahnden sie nach genetischen Markern, die anzeigen, welche der verschiedenen Moossorten am schnellsten wachsen werden und setzen dabei auf die eingekreuzten Gene.

Quelle: "Die Wirtschaft" der Nordwest-Zeitung in Oldenburg

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17 September 2019

20th anniversary: How the BryoTechnology company Greenovation started

The moss bioreactor in the ReskiLab. Photo; Eva Decker, Uni Freiburg, CC BY-SA 1.0

Despite the discouraging words of Ralf Reski's former supervisor at Hamburg University, who stated that "mosses have nothing to do with biotechnology!", doctoral student Reski crafted a project draft on "The Moss Bioreactor". His supervisor was impressed with the idea and they wrote a project proposal that eventually got granted. In its second funding period, they managed to express the first human protein in moss, the human growth factor VEGF. After Reski met cell biologist Gunther Neuhaus in Freiburg, both developed business plans first separately, but then decided to merge their ideas. On 1st September 1999 both founded Greenovation and "The Moss Bioreactor" became a commercial development project. On the occasion of its twentieth anniversary, the company spoke with Prof. Dr. Ralf Reski as Greenovation reports in its latest newsletter.

Source: Newsletter2Go

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11 September 2019 · In den Medien

Wunderwelt der Moose und Moos-Forschung für Torf und Medikamente

Doktorand Volker Lüth zeigte der Redakteurin Ulrike Nehrbaß und dem Film-Team nicht nur Moose im Mikroskop sondern auch in der Stadt und im Botanischen Garten der Uni Freiburg. Foto: Ralf Reski

In der SWR-Sendereihe natürlich! führt Doktorand Volker Lüth die Redakteurin in die faszinierende Welt der Moose ein, die einst als erste Pflanzen das Land besiedelten und die Grundlagen für andere Pflanzen schufen. Die mehr als 16.000 Moosarten siedeln fast überall, weil sie ihre Nährstoffe aus der Luft holen und nicht auf Erde angewiesen sind. Das ReskiLab züchtet u.a. Torfmoose, die 50-mal schneller wachsen als die Moose in der Natur und daher helfen können, verschwundene Moore zu renaturieren. Die Moose im Freiburger Labor können auch Leben retten, wie Prof. Ralf Reski ausführt: Sie produzieren menschliche Proteine, beispielsweise gegen das Fabry-Syndrom. Bei dieser seltenen Stoffwechselkrankheit können die Betroffenen an alpha-Galaktosidase A-Mangel sterben, wenn sie unbehandelt bleiben. In Phase eins einer klinischen Studie ist die im Moos produzierte alpha-Galaktosidase A bereist am Menschen getestet. Der 7-Minuten-Film nennt auch das schwer herzustellende Protein Faktor H, das hier ebenfalls von Moosen produziert werden kann. Der Moos-produzierte Faktor könnte eines Tages Millionen Menschen vor altersbedingter Blindheit bewahren.

Quelle: SWR Mediathek

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04 September 2019 · In den Medien

Twitternd im Dialog über Grüne Gentechnik

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben eine Erklärungspflicht gegenüber Politik und Gesellschaft, konstatiert Ralf Reski beim Portal Wissenschaftskommunikation. Daher sollen Forschende ihre Ergebnisse gerade auch zum Thema Grüne Gentechnik mitteilen, zumal viele Politikerinnen und Politiker die Tragweite wissenschaftlicher Erkenntnisse dazu nicht kennen und weil ihre Handlungen vielfach auf veralteten Theorien basieren. Aus Reskis Sicht fehlt es hier an Informationen und da kann und möchte er Abhilfe schaffen unter anderem auf Twitter unter @ReskiLab. Nach Reskis jüngstem Dialog mit jungen Politikerinnen und Politikern erhielt er viel positives Feedback zum Thema Grüne Gentechnik (siehe hier). Dinge allgemeinverständlich, präzise und knapp darzustellen müsse man aber lernen und üben. Das schärft dann auch die Schreibe für eigene wissenschaftliche Publikationen. Diese werden nämlich besser, wenn man aus seiner eigenen Forschungswelt einen Schritt zurücktritt und stärker darüber reflektiert, was für den Gegenüber wichtig und verständlich sei. Reski hält Wissenschaftskommunikation daher nicht für Zeitverschwendung, auch wenn Zeit natürlich der limitierende Faktor ist.

Quelle: Wissenschaftskommunikation

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31 July 2019 · Basic research · Talk

Novelties for the Conquest of Land

Ralf Reski is invited to present the SIBV Lecture at the 6th International Plant Science Conference (IPSC) in Padua, Italy on September 4th, 2019 at 11.30 h. In this keynote lecture, he is introducing his research results about "Developmental novelties that facilitated the conquest of land by plants 500 Million Years Ago" especially in the model moss Physcomitrella patens. The Società Italiana di Biologia Vegetale (SIBV) is organising the plant science conference together with Società Botanica Italiana from 4th to 7th September.

Source: SIBV

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24 July 2019 · In den Medien

CRISPR-Cas - die punktgenaue, schnelle Genmutation

Die Anwendung der Genschere CRISPR/Cas in Pflanzen und in der Medizin stellt das Studierenden-Magazin uniCROSS der Uni Freiburg gegenüber. Dazu befragte es den Pflanzenbiotechnologen Prof. Dr. Ralf Reski sowie Prof. Dr. Toni Cathomen, Direktor für Transfusionsmedizin und Gentherapie des Universitätsklinikums Freiburg. Wie Reski erläutert, arbeitet die Genschere wie ein präzises Werkzeug, kann DNA schneiden und wieder zusammenkleben. Reski plädiert dafür, das Gentechnik-Gesetz zu modernisieren. Denn derzeit finde man die absurde Situation, dass in einem Hektar Weizenfeld unter natürlichen Bedingungen in den Körnern jedes Gen mindestens einmal mutiert sei. Wenn man aber eine einzige dieser Veränderungen gezielt mit CRISPR/Cas erzeugen wolle, müsste das nach dem Gentechnikgesetz streng reguliert werden. Er hält den Einsatz dieser modernen Züchtungsform für eine nachhaltige Landwirtschaft für sinnvoll, denn CRISPR/Cas in Pflanzen einzusetzen sei eine sichere Methode. Zwar gebe es auch sogenannte Off-target-Mutationen, bei der nicht nur das gewollte Gen verändert wird, aber diese unerwünschten Mutationen können im nachfolgenden Züchtungsprozess eliminiert werden. Es sollte daher das Ergebnis zählen, nicht das Verfahren. Auch der von Hannah Sill interviewte Mediziner Cathomen hält das Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) zur Gentechnik vom letzten Jahr "für eine Katastrophe".

Quelle: uniCROSS

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22 July 2019 · In den Medien

Ralf Reski diskutierte mit den Freiburger Grünen über Gentechnik

Professor Ralf Reski hat bei der jüngsten Mitgliederversammlung des Kreisverbands Freiburg von Bündnis90/Die Grünen ein Impulsreferat zum Thema „Gentechnik – Risiko oder Chance?“ gehalten und das Für und Wider dieser Technologie ausgiebig mit den 70 bis 80 Anwesenden diskutiert. Die Grünen beraten derzeit auf Bundesebene ihr Grundsatzprogramm, das im Herbst 2020 auf einem Bundesparteitag beschlossen werden soll. In dessen Zentrum stehen u.a. Ökologie, Bioethik und Vielfalt. „Reguliert das Produkt, nicht den Prozess!“ empfahl Reski den Freiburger Grünen.

Quelle: RegioTrends

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17 July 2019 · In den Medien

MoosZucht: Arbeit an Torf-Alternative

Wie das ReskiLab mit smart breeding unsere Kooperationspartner in Norddeutschland unterstützt, berichtet Autorin Anne Ziebarth im Artikel "Greifswalder Forscher suchen das Super-Moos" in der Ostsee-Zeitung. In unserem vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) geförderten Mooszucht-Projekt wollen wir Moosarten daraufhin optimieren, dass sie eines Tages als eine Art ,Saatgut’ für die Produktion von alternativem Torf genutzt werden können. Dazu testen wir Plasmatransfer, Genomverdopplung und Protoplastenfusion zwischen mehreren Moosarten, um das spätere Wachstum der Moose zu verbessern. Denn noch wachsen sie zu langsam, um für die Landwirtschaft schon attraktiv zu sein.

Quelle: Ostsee-Zeitung

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10 July 2019 · Event

Discussion about genetic engineering

Prof. Dr. Ralf Reski will be discussing the pros and cons of genetic engineering ("Gentechnik") with the member assembly of the Green Party at Gasthaus Schützen (Schützenallee 12), Freiburg, on July 16th, 2019.

Source: Green Party Freiburg

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10 July 2019 · Veranstaltung

Fach-Gespräch über Gentechnik bei Grünen

Am 16. Juli 2019 informiert Professor Ralf Reski über das Thema Gentechnik und beantwortet die Fragen der Anwesenden bei der Mitgliederversammlung von Bündnis 90/Die Grünen, Kreisverband Freiburg, ab 19:00 Uhr im Gasthaus Schützen (Schützenallee 12), Freiburg im Breisgau, Deutschland.

Quelle: Bündnis 90/Die Grünen Freiburg

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14 December 2018 · Jobs

Doctoral position

livMatS: (Plant) Biotechnology

Cluster of Excellence “Living, Adaptive and Energy-autonomous Materials Systems (livMatS)”

Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, in Ralf Reski's Lab, Freiburg, Germany

Starting: 1 February 2019

Deadline: 31 December 2018

Details: Freiburg University

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21 November 2018 · Medienmitteilung

Medienservice: CRISPR in der Pflanzenforschung

Ralf Reski gibt den Medien gerne Auskunft über neue Gentechnik-Methoden wie CRISPR. Foto: livMatS

Professor Ralf Reski steht als Mitglied des Expertendienstes der Universität Freiburg für Medienvertreter*innen nun auch für Fragen rund um Gentechnik-Methoden wie CRISPR/Cas zur Verfügung. Reski hatte jüngst von den Gesetzgebern verlangt, für klare Richtlinien hinsichtlich der Regulierung von Pflanzen zu sorgen, die mit diesen modernen Methoden erzeugt wurden. Denn momentan gebe es die paradoxe Situation, dass eine neue Pflanzensorte aus den USA importiert werden darf, von der aber selbst Wissenschaftler*innen nicht sagen können, ob diese Pflanze eine klassische Züchtung ist oder mit CRISPR/Cas erzeugt wurde. Wohingegen mit CRISPR/Cas in Europa erzeugte Pflanzen strengstens reguliert werden, während durch Radioaktivität oder krebserregende Chemikalien erzeugte neue Pflanzensorten keiner Regulierung nach dem Gentechnikrecht unterliegen und sogar das „Bio“-Siegel erhalten können. Das wissenschaftlich Vernünftigste, sagt Reski, wäre nach der Sicherheit des Produktes zu regulieren, unabhängig davon, wie es entstanden ist. „Beim Auto fragt man auch nicht, ob es in Handarbeit oder am Fließband gebaut wurde, sondern ob es am Ende sauber, sicher und effizient ist.“

Quelle: Expertendienst der Uni Freiburg

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21 November 2018

Nach dem EuGH-Urteil zum Genome Editing ist die Politik gefordert

In einem offenen Brief macht sich Ralf Reski gemeinsam mit anderen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dafür stark, dass die Politik die pauschale Einstufung von Techniken des Genome Editing als gentechnische Methoden durch den Europäischen Gerichtshof im Juni 2018 den Erkenntnissen aus der Forschung anpasst. Diesen Brief haben der Wissenschaftlerkreis Grüne Gentechnik (WWG) und der Biologie-Dachverband VBIO an die Bundeslandwirtschaftsministerin, Julia Klöckner, und an die Bundeswissenschaftsministerin, Anja Karliczek, geschickt. Denn nach dem EuGH-Urteil zum Genome Editing sei nun die Politik am Zug, die veraltete Gesetzeslage zu aktualisieren.
Quelle: VBIO

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09 November 2018 · Media Release

GMO: Safety Is What’s Important, Not How Things Are Developed

Ralf Reski wants to call on lawmakers to ensure to have clear laws and regulations. Photo: livMatS

In the summer of 2018 the European Court of Justice decided that plants that have been modified with the modern gene-editing technology CRISPR/Cas will now be subject to strict regulations. Prof. Dr. Ralf Reski, Professor of Plant Biotechnology, is therefore calling for lawmakers to draw up new regulations. In the magazine of Freiburg University he explains possible uses as well as scientific and economic benefits of CRISPR/Cas.

Source: Freiburg University

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09 November 2018 · Medienmitteilung

Gentechnik: Sicherheit ist wichtig, nicht die Entstehung

Ralf Reski will die Gesetzgeber auffordern, für klare Gesetze und Richtlinien zu sorgen. Foto: livMatS

Im Sommer 2018 hat der Europäische Gerichtshof entschieden: Pflanzen, die mit der modernen Gentechnik-Methode CRISPR/Cas verändert wurden, unterliegen strengen Regulierungen. Ralf Reski, Professor für Pflanzenbiotechnologie, fordert deshalb von den Gesetzgebern neue Richtlinien. Im Online-Magazin der Uni Freiburg erklärt er die Verwendungsmöglichkeiten sowie die wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Vorteile von CRISP/Cas.

Quelle: Uni Freiburg

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06 November 2018 · In den Medien

Moose als Ersatz für Torf erforschen

Welche Auswirkungen Moore und Torf auf unser Klima haben, war Thema in der Reihe Wissenscheck des NDR Fernsehens. Torfmoore speichern Kohlendioxid. Dieses entweicht jedoch bei Bränden oder beim Abbau von Torf für Gartenerde wieder. Industrie und Forschung suchen daher nach Ersatzstoffen für Torf, um den Ausstoß des klimaschädliches Gases zu verringern (ab Minute 7:20 im Video). Bislang ist jedoch noch kein guter Ersatz für Torf als Gartenerde gefunden, der ebenso so universell einsetzbar ist. Das Team um den Moosforscher Professor Ralf Reski von der Uni Freiburg untersucht daher Torfmoose. Moose werden bislang nicht als Nutzpflanzen verwendet und stehen außerdem unter Naturschutz. Daher müssen die Forschenden im Mooszucht-Projekt erst herausfinden wie man Torfmoose, denen echte Samen fehlen, züchtet und vermehrt. Die Lösungsansätze des Teams schildert Ralf Reski im Film "Wie wichtig sind Moore und Torf für das Klima?" (ab Minute 8:29)

Quelle: NDR-Ratgeber

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31 October 2018 · In den Medien

Firma Greenovation im Fernsehen

In der Firma Greenovation. Foto: Greenovation

Die Reportage „Die Heilbronner Zukunftsmacher – Auf der Jagd nach Startup-Unternehmen“ stellt im SWR-Fernsehen den Zukunftsfonds Heilbronn (ZFHN) vor, den Hauptinvestor der Firma Greenovation, die Gunther Neuhaus und Ralf Reski vor 19 Jahren gründeten. Eine der vorgestellten jungen Firmen ist Greenovation, die neue Glykoproteine als zukünftige Medikamente zur Behandlung seltener Krankheiten in Moosen herstellt. Der Fernseh-Film ist nun über die Mediathek des SWR aufrufbar.

Quelle: ARD-Mediathek

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26 October 2018 · In den Medien

TV-Tipp: Headhunter für Firmen wie Greenovation

Im Kulturraum von Greenovation. Foto: Greenovation

Wer wissen möchte, wie es in der Firma Greenovation aussieht, die Gunther Neuhaus und Ralf Reski vor 19 Jahren gründeten, kann am 31. Oktober ab 18:15 Uhr SWR-Fernsehen anschalten. Die Reportage „Die Heilbronner Zukunftsmacher – Auf der Jagd nach Startup-Unternehmen“ stellt den Zukunftsfonds Heilbronn (ZFHN) vor, den Hauptinvestor der Firma Greenovation, die in Moosen neue Glykoproteine als zukünftige Medikamente herstellt. Das Hauptaugenmerk richtet die Firma auf Medikamente zur Behandlung seltener Krankheiten. Gefilmt wurde dabei im Kulturraum (Foto), im Besprechungszimmer und in dem Raum, in dem die mit flüssigem Stickstoff gefüllten Kryotanks für die Langzeitlagerung der Moose stehen. In dem Film der Reihe "Made in Südwest" werden weitere junge Firmen vorgestellt, die der ZFHN sucht, um sie finanziell und logistisch beim Sprung vom Startup zum erfolgreichen Unternehmen zu unterstützen.

Quelle: ZFHN

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22 October 2018 · Angewandte Forschung · In the Media

Unser MOOSzucht-Projekt im TV

Der Kameramann zoomt ganz nah ran an die Pflanzen, die im Moosbioreaktor optimale Bedingungen zum Wachsen finden. Foto: Ralf Reski

Die ARD-Sendung "W wie Wissen" berichtet anschaulich, wie Moos-Biotechnologie, Paludikultur und Landwirtschaft zusammenwirken können, um Moore zu retten und das Klima zu schützen. Im Film wird u.a. das MOOSzucht-Projekt des ReskiLabs vorgestellt (ungefähr ab Minute 25). Wer den Film "Der Kampf um das Moor" vergangenen Samstag nicht live ansehen konnte, kann den Film nun in der Mediathek anschauen.

Quelle: ARD Mediathek

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08 October 2018 · Angewandte Forschung · In den Medien

TV-Tipp: Der Kampf um das Moor

Der Kameramann filmt das Leben im Moosbioreaktor. Foto: Ralf Reski

Das MOOSzucht-Projekt des Labors wird im Oktober in der ARD-Reihe „W wie Wissen“ vorgestellt. Moosforscher Professor Ralf Reski untersucht, welche Torfmoose sich für die massenhafte Vermehrung eignen. Er will besonders leistungsfähige Moose identifizieren, die sich für den kommerziellen Anbau kreuzen und züchten lassen. Ziel des vom Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMEL) geförderten Projektes ist es, dass Torfmoose in Zukunft als Ersatz für Torf für Gartenfreunde und den professionellen Gartenbau zur Verfügung stehen und dass keine weiteren Moore abgetorft werden müssen. Dazu kooperiert Reskis Team mit Forschenden der Uni Greifswald und des Karlsruher Institute of Technology (KIT) sowie einer niedersächsischen Firma. Wer sehen möchte, wie es in den Laboren von Ralf Reski und in den Bioreaktoren zugeht, schaut am Samstag, den 20. Oktober um 16:00 Uhr, bei der ARD vorbei https://programm.ard.de/TV/Programm/Sender/?sendung=28106928861215.

siehe auch Pressemeldung der Universität Freiburg zum MOOSzucht-Projekt

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19 December 2017 · In den Medien

Moose am Smart Green Tower

In Freiburg baut der Architekt Wolfgang Frey am Haus der Zukunft. Das Smart Green Tower genannte Hochhaus bezeichnete er im Freiburger Wochenbericht als Silvester-Wundertüte: Auch wenn es schon zahlreiche nachhaltige Umsetzungen enthalte, ziehe es immer weitere innovative Ideen an. Zuletzt hat er mit Professor Ralf Reski gesprochen. In Kooperation mit dem Forscher will Frey die Wände der Nordseite mit Moosen bepflanzen. Dort soll das Moos Feinstaub aus der Luft filtern, wobei es gleichzeitig Sauerstoff freisetzt.

Quelle: Freiburger Wochenbericht (TOP Thema diese Woche)

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13 December 2017 · Basic research · Talk

Studying development in the moss Physcomitrella

Ralf Reski is invited speaker at the Annual Meeting of the Society for Experimental Biology, which will take place in Florence, Italy, from 3 – 6 July 2018. He is going to talk in the session "Morphogenesis in non-flowering plants" and will focus on modern molecular and cell physiological approaches in studying development in the moss, Physcomitrella.

Details: conference website

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27 October 2017 · In the Media

Green Chemicals from Moss

How the new EU project MossTech with involvement of professor Ralf Reski will promote the environmentally friendly production of specialty chemicals from genetically modified moss, is described in the online portal Bioeconomy (“Bioökonomie”). Reski and his team will advance existing technologies like the genome editing tool CRISPR-Cas9 and apply it to mosses that have not been analysed so far. He and his team had found out earlier that the moss Physcomitrella patens contains roughly 10,000 more genes than the human genome; many of them encode the synthesis of highly complex chemical molecules. The project to sustainably produce specialty chemicals, which is coordinated by the Technical University of Denmark in Copenhagen, will receive €1.6 million from the EU (Horizon 2020 programme) and about €500,000 will go to the University of Freiburg.

Source: Bioökonomie.de

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27 October 2017 · In den Medien

Feinchemikalien aus der Moosfabrik

In dem EU-Projekt MossTech wollen Forschende neue Feinchemikalien in genetisch veränderten Moosen herstellen, berichtet das Portal Bioökonomie. Dazu will das Freiburger Team um Professor Ralf Reski bekannte gentechnische Methoden, wie die Genschere CRISPR-Cas9, weiterentwickeln und die Technologien anschließend auf bisher unerforschte Moosarten anwenden. Ziel ist es, Moose zu nachhaltigen und schnell wachsenden Molekülfabriken zu wandeln, die Stoffe etwa für die Medizin oder die Kosmetikindustrie herstellen. Das Projekt unter Federführung der TU Dänemark in Kopenhagen wird von der EU im Rahmen des Programms „Horizon 2020“ mit 1,6 Mio. Euro gefördert.

Quelle: Bioökonomie.de

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24 October 2017 · In den Medien

Millionenbetrag für Moosforschung

Das Portal der Zeitschrift Transkript berichtet über den Start des EU-Projektes MossTech, dessen Ziel die Herstellung komplexer Feinchemikalien in genetisch veränderten Moosen ist. Dazu verwendet die Freiburger Arbeitsgruppe um den Pflanzenbiotechnologen Ralf Reski u.a. das Moos Physcomitrella patens, weil sie herausfand, dass dessen Erbgut rund 10.000 Gene mehr enthält als das menschliche Genom. Viele dieser Gene sind für die Synthese hochkomplexer chemischer Moleküle verantwortlich, wie beispielsweise mehrfach ungesättigte langkettige Fettsäuren. Der Artikel nennt außerdem die Institute und Firmen in der EU, die im Projekt mitwirken und sich für Moosbiotechnologie begeistern. Die EU fördert das Projekt als Innovatives Training Netzwerk (ITN) innerhalb ihres Programms „Horizon 2020“ mit mehr als 1,6 Mio. Euro für die nächsten vier Jahre.

Quelle: Transkript

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21 October 2017 · Applied research · Media Release

Building New Moss Factories

Moss cells like these in an Erlenmeyer-flask are able to serve as environmentally friendly and fast molecule factories. Photo: Sigrid Gombert, Freiburg

The new EU project MossTech will promote the environmentally friendly production of complex molecules for medicine and industry. In this project, coordinated by Technical University of Denmark in Copenhagen, Prof. Dr. Ralf Reski from the University of Freiburg, Germany, will be further developing a variety of mosses as sustainable and fast-growing molecule factories. As an EU-designated Innovative Training Network (ITN), the project will receive €1.6 million from the EU over the next four years as part of its Horizon 2020 program. Two out of the six PhD students involved in the MossTech project will spend a year at the University of Freiburg learning these methods and will continue for another two years with industrial partners in Denmark or Italy, respectively. The goal is to apply these methods to mosses that have not yet been researched in the hopes of cheaply and safely producing complex fine chemicals in genetically modified mosses.

media release at the University of Freiburg

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19 October 2017 · Angewandte Forschung · Medienmitteilung

Aus der Moosfabrik

Mooszellen wie in diesem Erlenmeyerkolben können als nachhaltige und schnell wachsende Molekülfabriken dienen. Foto: Sigrid Gombert, Freiburg

Im Europäischen Forschungsprojekt MossTech sollen komplexe Moleküle für Medizin und Industrie umweltfreundlich in Moos produziert werden. Prof. Dr. Ralf Reski will nun in dem Projekt verschiedene Moose als nachhaltige und schnell wachsende Molekülfabriken weiterentwickeln. Die Technische Universität Dänemark in Kopenhagen betreut das Projekt federführend, das die EU als Innovatives Training Netzwerk (ITN) innerhalb ihres Programms Horizon 2020 mit über 1,6 Millionen Euro für die nächsten vier Jahre fördert. Innerhalb des MossTech-Projektes werden zwei der insgesamt sechs Doktorandinnen oder Doktoranden diese Techniken für ein Jahr in Freiburg erlernen und für je zwei weitere Jahre mit industriellen Partnern weiterentwickeln, auf bisher unerforschte Moose anwenden und insbesondere komplexe Feinchemikalien in genetisch veränderten Moosen kostengünstig und sicher  produzieren.

ganze Pressemitteilung bei der Universität Freiburg

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19 October 2017 · Applied research · Media Release

Phase 1 clinical trials with moss-aGal successfully completed

Greenovation Biotech GmbH announced the completion of its Phase 1 moss-aGal study to combat Fabry disease (FD). The Phase I study was designed as a single dose administered in six patients suffering from FD, a rare metabolic disease belonging to the group of inherited lysosomal storage diseases. Patients were monitored over 28 days. Primary endpoints were safety and pharmacokinetics. The single dose of moss-aGal was well tolerated by patients. Moss-aGal is the first clinical product produced in Greenovation`s moss-based technology and therefore the first ever moss-made drug candidate tested in humans. The privately owned company Greenovation was founded by Prof. Dr. Ralf Reski and Prof. Dr. Gunter Neuhaus in 1999. Moss-aGal is a recombinant form of human alpha-galactosidase produced in moss to treat Fabry patients with enzyme replacement therapy (ERT).

whole media release at Greenovation

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18 October 2017 · Applied research · Jobs

MossTech - New EU Project and two PhD positions

We are inviting applications for two PhD student positions to work partly in our lab as well as in either Italy or Denmark in the new MossTech EU project, which will expand the tools for green biotechnology by using the simplest land plants, the mosses. MossTech will develop new green cell factories for the production of proteins, lipids and fine chemicals.

PhD position: Biotechnology and Plant Molecular Biology

PhD position: Biotechnology and Bioinformatics

Welcome until 6th December 2017

30 August 2017 · In den Medien

Turbo-Torf

Wer weiß schon, dass viele Salate, Gemüsepflanzen und Blumen auf Erde wachsen, für die woanders Moore sterben? Wie Biologen mit Bioreaktoren und Moosfeldern das Problem in den Griff bekommen wollen, beschreibt die Süddeutsche Zeitung in einem ausführlichen Artikel über das Forschungsprojekt MOOSzucht (vgl. Meldung unten). Er schildert, wie Biologen unter der Federführung der Uni Greifswald Torf nachhaltig erzeugen wollen und wie unsere Freiburger Arbeitsgruppe um Ralf Reski mit dem neuen Bioreaktor Torfmoos - genau genommen Moosspitzen als "Saatgut" - hundertmal schneller als in der Natur vermehren kann. Dies geschieht vorerst nur in kleinen Mengen, weshalb wir gemeinsam mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und anderen daran tüfteln, wie wir die Produktion hochskalieren können, um den Moosanbau in Deutschland ausweiten zu können. Der SZ-Artikel schließt mit einer Antwort auf die Frage vieler Obst- und Gemüsezüchter, ob denn Setzlinge auf dem Turbo-Torf gedeihen. Auch hier lieferten Vorversuche erste vielversprechende Ergebnisse.  

Quelle: Süddeutsche Zeitung

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The Latest

This page contains selected news from the lab, popular science articles, media releases as well as a list of the most recent additions, changes on our website and in the ReskiLab. Please also look at our publications and patents.

Latest Publications

Bohlender, L.L., J. Parsons, S.N.W. Hoernstein, C. Rempfer, N. Ruiz-Molina, T. Lorenz, F. Rodriguez-Jahnke, R. Figl, B. Fode, F. Altmann, R. Reski, E.L. Decker (2020): Stable protein sialylation in Physcomitrella. Frontiers in Plant Science, DOI: 10.3389/fpls.2020.610032.
 

2020

Contact
Ralf Reski in the moss bioreactor lab. Photo: Sigrid Gombert
The Lab

Research / About the ReskiLab

The lab of Professor Dr. Ralf Reski, Chair of Plant Biotechnology at the University of Freiburg, Germany, has developed the moss Physcomitrella patens from scratch to a flagship model organism. In basic research its members analyse gene functions, proteins, regulatory networks and evolutionary developmental biology. In applied biotechnology research it creates biopharmaceuticals against human diseases made from moss plants.

We serve the moss research community with the International Moss Stock Center (IMSC) and the web resource cosmoss.org, developed, pooled and hosted by the Reski lab.

Some of our major achievements in basic and applied research are:

  • First identification of a gene function in plants by gene targeting (knockout moss, Homologous Recombination, Reverse Genetics, Genome Engineering, Gene Editing).
  • First functional identification of an organelle-division protein in an eukaryote (ancient tubulin FtsZ).
  • First complete genome sequence of a lower plant (evolution, development, evo-devo).
  • First description of microRNA-mediated transcriptional gene silencing (Epigenetics, human diseases).
  • Invention of the Moss Bioreactor (human diseases, novel biopharmaceuticals, biobetters, clinical trials).
  • First recombinant production of a human protein in moss (VEGF).
  • First candidate vaccine produced in moss (HIV / AIDS).
  • First identification of a master regulator for asexual reproduction (homeobox, embryogenesis, epigenetics).
  • First identification of a single gene trigger for embryogenesis (plants, animals, humans).
  • First identification of a basal genetic core set for stomata formation (evo-devo, reprogramming, bHLH transcription factors).
  • First description of a pre-lignin pathway for polymer production (cuticle, evo-devo, P450, biopolymer)
  • First recombinant production of human factor H for therapeutic applications (innate immunity, complement, human disease, aHUS).

Ralf Reski is a founder of Greenovation Biotech (now: eleva GmbH), founding PI of three Excellence Clusters (BIOSS, CIBSS, livMatS) and of NFDI DataPLANT.

Successfully completed student supervisions: 8 Teachers State Exam Theses, 62 Diploma theses, 50 Bachelor of Science, 31 Master of Science, 44 PhD theses, 3 Habilitations.

Third Party Funding: approx. 26.7 million EURO (53% Public Sector, 47% Industry).

Google Scholar: 294 publications, including 20 patents, 14751 citations, h-index 68.

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